Zwei Evangelien?

In einigen evangelisch christlichen Kirchen werden zwei Evangelien gelehrt. Das Evangelium des Königreichs und das Evangelium der Gnade. Es gibt zwei Gruppierungen, Juden und Heidenchristen. Apostel Paulus predigte den Heiden sein Evangelium. Paulus sprach ganz ausdrücklich davon, durch Gnade, in den veredelten Ölbaum eingepfroft zu sein. dieser veredelte Ölbaum sind die Juden.

[Röm.11,24] Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen Ölbaum ein gepfropft worden bist, wie viel mehr werden diese, die natürlichen Zweige, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!

Paulus verwendete drei Mal die Bezeichnung `mein Evangelium´ (Röm.2,16;16,25 & 2.Tim.2,8). Das Evangelium von Paulus war das Evangelium der Gnade nach dem Kreuz. Obwohl er auf dem Weg nach Damaskus Jesus in einer Vision sah und auch Seine Stimme hörte, kannte er Ihn nicht in der Weise in der Ihn die Zwölf kannten. Folglich verwendete er diese Ausdrucksweise:

[2.Kor.5,16]  Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so.

Heutzutage wird über die beiden Evangelien gestritten, und sie werden in folgender Weise interpretiert: eines ist für die Juden und das Judentum und das Andere für die Kirche und die Heidenchristen.

Sobald damit begonnen wird aus Gottes Volk zwei Lager zu bilden, das Kultivierte und das Eingepfropfte, beginnt Organisation, Definition, Indoktrination und Kontrolle. Diese vergeblichen Bemühungen des Fleisches führen nirgend woanders hin als zu noch mehr Verwirrung und Verkomplizierung des Einfachen.

 

Das Königreich Evangelium

[Mat.24,14]  Und dieses Evangelium des (König)Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

In den Evangelien wird die Bezeichnung `Evangelium des (König)Reiches´ fünf Mal benutzt; drei Mal `Evangelium der Gnade´ und in den Briefen von Paulus drei Mal `mein Evangelium´. Paulus hätte die Christliche Kirche beinahe im Alleingang  hervorgebracht. Die, die zum größten Teil die Juden aus ihrer Position ausgeschlossen hat.

Weshalb die Auslegung sich dahin entwickelt hat ist schwer zu erklären und wäre eine enorme Arbeit, es gibt da zu viele Wendungen und Verdrehungen. Wir werden uns damit nicht näher beschäftigen. Wir müssen die beiden Denkweisen verstehen, die, meiner Meinung nach, vom Dualismus her rühren.

Dualismus ist die Reduzierung des Polytheismus auf zwei Kräfte, Elemente oder auch Gottheiten – der Allmächtige Gott und Ihm gegenüber Satan. Dieses dualistische Denken entfernt einen vom Einen Gott und interpretiert die Bibel in der gleichen dualistischen Denkweise. Folglich müssen alle anderen Ideen mit diesem Schema übereinstimmen.

Das Evangelium des Reiches bündelt alles zur Einheit.

[Mat.10,5-6] Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach: Geht nicht auf einen Weg der Nationen, und geht nicht in eine Stadt der Samariter; geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel! [15,24]  Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

[Luk.15,4,6]  Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? [6] und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir! Denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.

Das Evangelium des Reiches wird hier als nur für die Juden angesehen und das Evangelium der Gnade als nur für die Heiden. Das Denken so zu organisieren und dadurch Gruppierungen zu bilden  führt zur Spaltung und zu mehr Verwirrung. Auf der Grundlage dieser Interpretation wird die Christliche Kirche als die Braut von Christus bezeichnet und vor der Drangsal entrückt, während die Juden auf der Erde verbleiben und durch den abschließenden Holocaust gehen müssen. Die Kirche kann nicht mit den Juden zusammen funktionieren. Das ist eine andere Vermutung und der Grund dafür, weshalb sie vor der Drangsal, die die Juden erleiden, gehen muss.

In was für einem fürchterlichen Dilemma befinden wir uns nur. Dieses unnötige Nachgrübeln über das Neue Testament führt nur zu Verwirrung. Es ist Zeitverschwendung, jedoch nicht für die Befürworter dieser Ideen. Sie sind wirklich davon überzeugt die Wahrheit zu predigen und auf dem richtigen Gleis zu  fahren.

 

Glaube = Gerechtigkeit

Weil im christlichen Verständnis Glaube mit Gerechtigkeit gleichgesetzt wird, gibt es nichts weiter zu tun, als nur zu glauben.

[Röm. 4,3] Denn was sagt die Schrift? "ABRAHAM ABER GLAUBTE GOTT, UND ES WURDE IHM ZUR GERECHTIGKEIT GERECHNET." [Gal.3,6]  Ebenso wie ABRAHAM GOTT GLAUBTE UND ES IHM ZUR GERECHTIGKEIT GERECHNET WURDE. – Apostel Paulus

Jakobus, der Bruder von Jesus, sagte jedoch:

[Jak.2,19-26] 19Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht; auch die Dämonen glauben und zittern. 20 Willst du aber erkennen, du eitler5 Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos6 ist? 21 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte? 22 Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken vollendet wurde. 23 Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: "ABRAHAM ABER GLAUBTE GOTT, UND ES WURDE IHM ZUR GERECHTIGKEIT GERECHNET", und er wurde "Freund Gottes" genannt. 24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein. 25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ? 26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Jakobus will damit herausstellen, dass Abraham seinen Sohn Isaak nahm, mit ihm drei Tagesreisen weit zum Berg Moria ging und ihn auf dem Altar opfern wollte. Dieser Abraham handelte nach seinem Glauben. Als Gott eingriff, war Abrahams Frucht des Glaubens nicht länger  etwas geistliches, anzunehmen etwas sei die Wahrheit, sondern etwas Konkretes. Dieses übernatürliche Eingreifen kann man als Wunder bezeichnen und ein solches war es auch. Ist daraus zu schlussfolgern, dass ohne die Taten des Glaubens keine Wunder geschehen? In Mat.7,16&20 sagt Jesus `an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen´ deshalb müssen den Worten Taten folgen.

Das führt uns zu zwei Schriftstellen. Wir beginnen mit  [1.Mo.9,27]  Weiten Raum schaffe Gott dem Jafet, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht!

Dass Jafet, durch Jawan, der Vorfahre der Griechen ist, ist allgemein bekannt. Apostel Paulus verbreitete das Evangelium der Gnade am meisten unter den Griechen. Das Christentum wurde, obwohl es aus den Hebräern hervorgegangen war, zu einem eigenständigen religiösen Lager und wohnte nicht mehr in den Zelten Sem’s. Durch die Errichtung einer eigenen Theologie, die von der jüdischen Wurzel getrennt war, ging das Christentum etwas zu weit in Richtung der Selbstverherrlichung. Gott erniedrigt die Stolzen und erhöht die Demütigen. Darum ist egal, wie viel du an das glaubst, was du lehrst oder hörst, nichts wird geschehen durch deinen Glauben. Es wird geschehen, wie Gott es will. Wir müssen in aller Demut lernen uns vom Heiligen Geist leiten zu lassen.

Eine andere Textstelle im Johannesevangelium ist [Joh.8,51] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Jakobus, der Bruder von Jesus, hatte es richtig verstanden, denn es resultiert aus dem Tun und HALTEN des Wortes und nicht allein das Glauben, durch das sich der Tod umgehen lässt. Keine Art des Todes zu sehen ist sehr interessant, etwas was man um jeden Preis erreichen sollte. Theologien zu erschaffen und die Dinge zu regeln, sind menschliche Wege. Den Dingen in der Zeit ihren Lauf zu lassen, die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben und nicht zu definieren, ist Gottes Weg. Lass Gott Seinen eigenen Weg haben. Mit der Zeit wird Er ihn in einer Weise erklären, mit der niemand nicht übereinstimmen kann.

Letztendlich sagt Jesus in [Joh.14,15] Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten, diese Worte wurden sehr schnell in ein ausschließliches Glauben verwandelt, denn im griechischen Denken ist glauben gleich halten. Warum ist das so? Die Griechen lieben es zu philosophiere, sich Dinge vorzustellen und darüber nachzudenken. Das sind typisch griechische Charakteristika und dadurch wurden die Juden Hellenisiert. Liebe ist eine Handlung und nicht nur eine Empfindung. Liebe beinhaltet Verbindung,  Zusammenwirken und Austausch.

Die Hellenisierung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf das monotheistische Denken der Juden. Abgesehen davon, wurden die Juden bereits in Medo-Persien vom Dualismus beeinflusst, als sie sich mit dem Zoroastrismus beschäftigten. Von dort kam der Dualismus in die griechische Philosophie und Vorstellung und wanderte weiter bis in das Buch der Jubiläen, das der Wächter und das Buch Henoch. Diese drei ausgewählten Werke ziehen uns von der Einheit Gottes fort, das ist idiotisch. Der Allmächtige herrscht uneingeschränkt über Seine gesamte Schöpfung und hat die volle Verantwortung. Doch idiotische Menschen wagen sich, Ihm Macht und Kraft wegzunehmen. Diese Dummköpfe führen nicht nur sich selbst in die Irre, sondern mit sich auch noch unzählige Andere. Jeder, der Gott auch nur das kleinste bisschen Unvermögen oder Blindheit zuschreibt, ist geistig beeinträchtigt. Diese Worte sind hier absichtlich benutzt, denn dafür gibt es Gründe:

1. Im Himmel gibt es keine Gebundenheit und keine Territorien um die zu kämpfen wäre; folglich kommen Kriege nicht in Frage. Wie gewinnt man Kriege ohne Waffen? Wessen Waffen sind machtvoller? Gottes Lebensatem, den Er gibt und nimmt, oder die Satan’s, des von Ihm geschaffenen Engels?

2. Himmel ist geistlich in ihm kann man keine Zeit messen. Keine Zeit bedeutet Ewigkeit, um Verschwörungen zu planen wird Zeit benötigt. Wie hoch ist der Himmel? Ist er nicht unter uns, sogar in uns? Wenn Satan gefallen ist – wohin? Wir können weiter darüber spekulieren bis wir graue Haare haben. Es gibt keine Satansbibel, denn er hat keine geschrieben, doch Gott hat.

3. Im Himmel ist keine Dunkelheit, kein Mond, keine Sterne, Gott ist das Licht. Demzufolge kann keine Verschwörung verborgen werden, denn der Himmel ist das Königreich der Wahrheit und vollkommenes Licht. Nichts ist verborgen, Lügen können nicht sein.

4. Nur wir Menschen haben einen freien Willen, Engel haben keinen freien Willen, ihr Wille ist der Wille Gottes. Der erstgeborene Sohn Gottes brachte es auf den Punkt mit seinen Worten [Joh.6,38] Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

5.  Engel sind Winde und Flammen (Ps.104,4) und dienstbare Geister (Hebr.1,14) und wir sollen nach der Auferstehung sein wie sie (Luk.20,34-36) wie die Engel, die geschlechtslos sind und nicht heiraten, werden wir sein. Das zeigt den Willen des Menschen (Joh.1,13). Engel sind nicht mit dem menschlichen Fleisch kompatibel. Deshalb hat das Aufkommen der Riesen mit den Söhnen Gottes zu tun, den Nachkommen Adams. (Luk.3,38)

6. In Joh.14,27 gibt Jesus Seine Art des Friedens, nicht den der Welt… woher nimmt Er diesen Frieden?

7.  Gott ist vollkommen, der Himmel ist vollkommen mit vollkommenem Frieden, der alles Verstehen übersteigt, vollkommene Liebe vertreibt alle Furcht. Vollkommene Freude, die Fülle. Vollkommen bedeutet völlig ausgefüllt ohne Fehlstellen. Die einzigen Lücken die existieren, existieren im Verstand der Menschen bezüglich des Allmächtigen Gottes.

Es gibt noch so viel mehr zu erklären, doch in diesem kurzen Bericht können nicht alle Ideen bedacht und alle Wege begradigt werden. Vollkommen reformiert zu sein bedarf Zeit.

 

Vollkommenheit erreichen

Der Irrtum Juden und Heiden zu trennen, ist in dummer Rivalität verwurzelt. Die Heiden waren nicht geschult in den Wegen Gottes, wie es die Juden waren. Aus diesem Grund sagt Jesus in Joh.4,22 die Erlösung kommt von den Juden. Wenn Heiden nichts von Juden lernen wollen, bleibt irgendetwas unfertig und fehlgeleitet. Die Heiden entwickelten ihre eigene Philosophie und Theologie und haben nichts von denen gelernt die die Bibel geschrieben haben. Da sie sich selbst von der jüdischen Kultur, Sprache und Art zu denken distanziert haben, betrachten sie die Jüdische Bibel mit ihrer eigenen stolzen, heidnischen Sichtweise. Logischerweise enthält die Christliche Theologie viele Lücken und Wiedersprüche.

An eine Entrückung vor oder nach der Drangsal zu glauben, ist nur ein Glaube, dem die Beine fehlen, auf denen er steht. Wie die Griechen zu philosophieren, ist Zeitverschwendung. Diese könnte besser verwendet werden die geistige Erkenntnis zu verbessern und die Rechtschaffenheit zu stärken. Nach Rechtschaffenheit kommt Vollkommenheit. Obgleich es damit beginnt, sich mit der befreienden Wahrheit zu versorgen geht es weiter damit Rechtschaffenheit zu entwickeln, Heiligkeit, Vollkommenheit, etwas, das mit Gott vereinbar ist.

 Die Schriftstelle dazu Mat.5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Seit Glaube der Standard der Gerechtigkeit ist, ist der Glaube an Vollkommenheit sinnlos und demzufolge Vollkommenheit nicht erreichbar. Doch, in 1.Joh.1,8-9 beginnen wir die Reise mit dem Bekenntnis der Sünde und in 1.Joh.3,96 & 5,18 beenden wir die Reise und sündigen nicht mehr. Theologisch sind diese beiden schriftstellen nicht miteinander vereinbar. Doch die, die die Reise antreten, werden das Ziel erreichen. Und je näher sie dem Ziel kommen je mehr wissen sie, dass Vollkommenheit ergreifbar ist. Das griechische Wort TELEIOS wird für reifen bis zur Vollkommenheit verwendet. In diesem Sinn sind sie dann nicht länger unter einer irdischen Macht, sondern direkt unter der Autorität Gottes.

Gott ist Gott, Er entwickelt sich nicht und bewegt sich nirgendwo hin, doch wir müssen beständig im Geiste Jesu sein, um das griechische Wort TELEIOS zu benutzen. Gott ist vollkommen, Er erlangt nichts, Er ist. Wir erlangen, wachsen und reifen.

[Hinweis] in Joh.3,3-8 lesen wir davon, das Königreich zu sehen, zu betreten, vom Geist geboren zu werden und zu werden wie der Wind, von dem niemand weiss, woher er kommt und wohin er geht. Das sind drei Entwicklungsstufen die mit drei Geburten verglichen werden. Theologisch ist diesen drei Stufen (3-8) nicht zuzustimmen. Doch wenn sie erlebt werden, liegen sie hinter dem Horizont irgendeiner Auslegung oder richtigen oder falschen Theologie.

Aus diesem Grund…

[Eph.4,11-13] Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden,13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi

[Heb.6,1] Darum wollen wir jetzt lassen, was am Anfang über Christus zu lehren ist, und uns zum Vollkommenen wenden

In diesen Beispielen finden wir das Wort  TELEIOS (TELEIOSETA und TELEION), es kann als Reife oder als Vollkommenheit übersetzt werden und ist in Eph.4,13 und in Heb.6,1 benutzt. Gleichgültig ob im Zusammenhang mit Reife oder Vollkommenheit übersetzt, geht es um erreichen, reifen und vervollkommnen. Doch es ist nicht nur allein Denken, sondern ebenfalls darum, das was man weiss zu tun und halten.

 

Erlösung und Königreich

Nun erreichen wir den Erkenntnisstand, dass es tatsächlich Gott ist, der einen Teil der jüdischen Menschen verhärtet und blind gemacht hat. Doch nur so lange bis die Fülle aus den Heiden eingegangen ist. Wenn die Vollzahl der verlorenen Schafe des Hauses Israel erreicht ist, kommt die Auferstehung. (Röm.11,15). Wenn dich das jetzt überrascht hat, ist das gut so.

Die verlorenen Schafe des Hauses Israel sind in der Tat Israeliten, die zerstreut und unter die Heiden, die Nationen, gemischt  sind, und ihre wahre Identität, als Stämme Israels, verloren haben. Nur Juda und Levi, die Priester, sind übriggeblieben. Doch die restlichen zehn Stämme sind verloren. Dennoch besteht der Bund weiterhin, den Gott mit Abraham und dessen Nachkommen geschlossen hat. Man kann es die ursprüngliche und ewige Salbung nennen, denn Gottes Berufungen und Gaben sind unwiderruflich (Röm.11,29). Der zeitlose Gott sieht alles im Ganzen. Wir bewegen uns in Zeitabschnitten und sehen die Dinge folglich fragmentiert. Doch Gott sieht alles in einem, ohne den Einfluss von Zeitintervallen.

Das Christentum in seiner Vielfältigkeit ist das Fischernetz, das heute die Fische, die verlorenen Schafe, einfängt. Gott sucht Seine Kinder und keine Wölfe, die zu Schafen geworden sind. Der verlorene Sohn war verloren, kehrte aber zurück ins Haus seines Vaters. Genauso verhält es sich mit den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Heiden, die wirklich wiedergeboren sind, sind nicht wirklich Heiden. Doch wenn sie die Juden* hassen, hassen sie ihren Bruder Juda.

*Nur Juda befand sich im babylonischen Exil. Zu dieser Zeit waren die restlichen Stämme bereits zerstreut und nur Juda war übriggeblieben. Daher auch der Ausdruck Galiläa der Heiden, der in den meisten deutschen Übersetzungen mit Galiläa der Nationen übersetzt wird (Jes.9,1).Als dann der Stamm Juda unter Esra und Nehemiah aus dem Exil zurückkehrte, wurden sie Juden genannt. Im Hebräischen bedeutet ´Yehuda´ beides Jude und Juda.

Wenn jemand gerettet ist, ist er noch nicht auf der letzten Stufe. Er ist gerettet aus Gnade und lebt aus Gnade und kann dadurch tiefer in Gottes Königreich vordringen. Welches Königreich? – Das Gleiche von dem das Evangelium des Königreichs kündet. Es gibt keine zwei Evangelien sondern nur eines. Apostel Paulus war für die Heiden berufen, denn Jesus hat ihn zu einem Menschenfischer gemacht um die verlorenen Schafe zu finden, die unter den Heiden verstreut und vermischt sind. Den Erfolg, den Paulus dabei hatte, verstanden Petrus und die Jerusalemer Kirche nicht ganz, denn sie waren immer noch nur jüdische Gläubige. Sie verstanden weder Gottes Plan noch verstanden sie die Worte ihres Meisters `geht nicht in den Wegen der Heiden´ denn die Israeliten waren durch den Verlust ihrer tatsächlichen Zugehörigkeit verloren.  Sie vermischten sich mit den Heiden und nahmen deren Wege an. Dieser Jesus kam um sie zu finden und zurück in ihren Schafstall zu bringen.

[Joh.10,16] Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird "eine" Herde und "ein" Hirte werden.

Die Prophetien des Alten Testaments von Jesaja, Jeremiah, Hesekiel und Sacharja reflektierend, sah Gott  dies alles mit seinem zeitlosen Geist.

Es gibt keine zwei Evangelien, und es ist nichts Besonderes an der Kirche oder an den Juden. Rivalität ist vergebens. Das Grass verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort Gottes bleibt für immer (Jes.40,8) das leitet uns zur Selbstnullifikation, durch die die Gottesidentität erworben wird, die Jesus praktizierte. Alles ist dann erklärt und einfach.
 

 

Zum Schluss

Es ist nicht das endgültige Ziel gerettet zu sein, denn das Wort drückt es schon aus, man ist nur gerettet von… oder man ist drin und lebt für immer.  Doch im Erreichen gibt es Abstufungen, eben Vervollkommnung. Wir sollten nicht im Evangelium der Gnade verweilen und uns selbst damit beruhigen, gerettet zu sein, sondern vielmehr tiefer in Gottes Königreich eindringen. Wenn Du am Ertrinken bist und jemand dir einen Rettungsring zuwirft, lässt du dich auch nicht irgendwohin treiben, sondern bemühst dich den Strand zu erreichen oder ein Boot, das dich dorthin bringt. Warum ist das so wichtig? Weil die Gefahr besteht abzufallen und seine Seele zu verlieren.

Sich daran zu erfreuen, die Grenze erreicht zu haben, ist nicht ausreichend, denn du kannst dann wieder aus dem Königreich heraus rutschen und in die Falle der fleischlichen Beschäftigung kommen und sogar die Errettung verlieren. Geh weiter, studiere Gott, Sein Wesen und die Gesetze des Königreichs, denn das ist Sein Wille für dich.

[Mat.10,28] Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben*(APOLESAI) kann in der Hölle.(Gehenna)*

*das hebräische `Abaddon´ ist gleich dem griechischen `Apollyon´ und bezeichnet die totale Zerstörung. Es wird geglaubt, dass ein Engel diese bringt. Gehenna ist vom hebräischen Gehinnom abgeleitet, dem Tal von Ben Hinnom außerhalb Jerusalems, in dem Tag und Nacht Abfall verbrannt wurde. Dies ist das Sinnbild für die Hölle.

Jesus benutzte eindeutig das Wort `zerstören´ und nicht quälen.

Es ist gut Anteil an der fruchtbaren(jüdischen) Wurzel des edlen Olivenbaums zu haben (Röm.11,17), doch dieser Reichtum ist nicht dazu da, verschwendet zu werden. Gottes Umgang mit Israel und später mit Juda hatte keinen anderen Grund, als die Heiden mit Seiner Majestät, Souveränität und Herrlichkeit bekannt zu machen. Gott benutzte Schadrach, Meschach, Abed-Nego und Daniel um den Königen von Babylon und Persien zu demonstrieren, dass da keine anderen Götter sind. Er ließ Sein helles Licht in ihren verfinsterten Verstand leuchten und offenbarte sich ihnen Selbst als der einzige Eine Gott. In dessen Folge drei Könige, Nebukadnezar, Darius und Kyrus, den Gott der Juden als den einzigen Gott der ganzen Welt verkündigten. Mission erfolgreich beendet! Die Juden kehren nach Hause, nach Zion zurück. Das gleiche geschieht heute. Während die Juden nach Zion zurückkehren, lassen sie das Christentum hinter sich, doch nur ein Überrest wird vervollkommnet. Momentan geschieht diese Veränderung. Wir emigrierten israelischen Juden sind berufen, den Heidenchristen ihr Erbe zu lehren und dieses Kapitel zu beenden. Das bedeutet, die Vollzahl der verlorenen Schafe zu erreichen. Dann sind alle Israeliten in den Schafstall gebracht, wann das geschehen ist, wann die Vollzahl erreicht ist, weiss allein Gott. Als Joseph in Ägypten war, war er nicht länger als Israelit zu erkennen, sondern sah aus, wie ein Ägypter. Mit den verlorenen Schafen ist es das Gleiche. Sie sind nicht erkennbar, es sei denn sie hören das Evangelium des Königreichs und das Evangelium der Gnade. Welches Evangelium anrührt und der Auslöser für eine Reaktion ist, ist egal. Es wirkt wie das Fischernetz, das die Fische nach Gottes Absicht fängt.

[Röm.10,14&17] Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

Da muss es also einen Evangelisten geben und jemanden der seiner Rede Gehör schenkt. Anschließend ist der Himmel bewegt und bringt die Gabe des Glaubens 81.Kor.12,9). Glaube kommt zu erretten, oder das Gehörte zu akzeptieren. Um es mit anderen Worten auszudrücken, unser Glaube schafft Raum für Gotte Glaube in uns. Im hebräischen bezeichnet als NAVEH, den Ort, an dem der Glaube eine Wohnstatt findet.

Vor 2000 Jahren konnten die Juden Jesus noch nicht als ihren Messias erkennen, da die Zeit dafür noch nicht reif war. Gott sah das alles in Seiner Allwissenheit. Er sah Seine verlorenen Schafe, doch gibt Er nichts auf was Er Selbst für die Ewigkeit bestimmt hat. Wie könnte Er auch. Die Art und Weise wie die Suche geschieht, mag für einen Juden fragwürdig sein, für Christen ist sie das nicht. Egal, nicht ist nicht unser theologischer, sondern es ist Gottes Weg.

Schau Gottes Gnade an, Er gab einen Teil den Juden und einen anderen den Christen, die immer noch nach ihrer Identität suchen. Diese Identität ist jedoch nicht in einer Rassen-, Kultur- oder Religionszugehörigkeit zu finden sondern nur in Gott, dem Vater von uns allen.  So lange, bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist (Röm.11,25)… solange werden beide Teile bestehen. Die Heiden sind aus Gnade gerettet und in den veredelten Olivenbaum eingepfropft. Doch haben sie Anteil an dieser fruchtbaren Wurzel?

Wir befinden uns in einem Zeitabschnitt, in dem sich zwei Perioden überschneiden. Gott demütigt den christlichen Stolz um noch mehr Gnade zu erweisen, die zur Vervollkommnung führt und letztlich zur Unsterblichkeit, die uns Jesus verhieß.

[Hes.37,19] so sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will das Holz Josefs, das in der Hand Ephraims ist, nehmen samt den Stämmen Israels, die sich zu ihm halten, und will sie zu dem Holz Judas tun und "ein" Holz daraus machen, und sie sollen "eins" sein in meiner Hand.

Josef war nicht zu den zwölf Stämmen Israels gezählt, jedoch an seiner Stelle, seine beiden Söhne Ephraim und Mannasse. Joseph ist ein  Typus von Jesus. Ägypten ist ein Sinnbild für die Welt. Jesus wurde zum Gott der Christen gemacht und ist nicht mehr als Jude erkennbar. Josef wurde zu einem ägyptischen Gott, seine Brüder erkannten ihn nicht mehr. Joseph und Ephraim und seine Gefährten… die christliche Kirche. Nur in einer Zeit der Hungersnot kann Er erkannt werden. Diese Zeit kommt.

[Amos 8,11] Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott der HERR, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, es zu hören

Gottes Wort ist die Wahrheit, deshalb ist es niemals kompliziert sondern immer einfach und klar.

[Sach.12,10] Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.

Jesus ist nicht der einzige Sohn Gottes, sondern Sein Erstgeborener. Wir sind Seine Geschwister, Er gab uns das Recht (Joh.1,12) zu Gott, als Seine Kinder, zurückzukehren. Nicht als Mietlinge oder Arbeiter sondern als Söhne. Jesus wurde im Himmel und auf der Erde geboren, ja geboren. Der Gott Israels wurde nicht geboren. Durch den Erstgeborenen haben wir die Möglichkeit zu Gott zurückzukehren.

[Röm.11,32] Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Wenn du gesegnet bist und die Argumente verstanden hast hülle dich bitte nicht in Schweigen.



Aus dem Englischen von Lutz Münchberg / Original Post by Levi Ben Rubin BRIGHT LIGHT

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Das helle Licht der Freiheit

Der Preis der Freiheit

Wer kann es sich leisten, dafür zu bezahlen

Freiheit muss gewählt und dieser angehangen werden. Bevor man jedoch Freiheit wählen kann, muss man auch darauf vorbereitet sein, den notwendigen Preis für das Paket zu bezahlen. Von diesem Paket wollen wir heute sprechen.
Was ist in dem Paket?

"Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt ein Freijahr ausrufen im Lande allen, die darin wohnen; denn es ist euer Halljahr. Da soll ein jeglicher bei euch wieder zu seiner Habe und zu seinem Geschlecht kommen" (3. Mo 25,10)

So wie Pfingsten der 50. Tag nach dem Passah-Fest ist, so ist das Jubeljahr nach 49 Jahren (7 x 7). Jedes 7. Jahr ist das Jahr des Friedens, der Befreiung und der Vergebung von Schulden. Gott achtet auf Frieden und Freiheit. Seine vollkommene Liebe erlaubt keine Bedrückung jedweder Art. Seine vollkommene Freude ist nicht mit Perioden der Traurigkeit kontaminiert - denn sie ist in Ewigkeit vollkommen. Sein himmlischer Frieden ist vollkommen und kann niemals durch winzigste Elemente eines Krieges oder Unruhen gestört werden - denn sonst wäre dieser Frieden nicht vollkommen. Merkmale dieser Vollkommenheit kommen zu uns im Siebener Zyklus. Der Sabbat ist das Intervall der Liebe, Freude, Frieden und Freiheit. In jedem Intervall finden wir zahlreiche Reichtümer. Je tiefer wir gehen, umso mehr Schätze finden wir.

Das Wort FREIHEIT im obigen Vers heißt im hebräischen dror (דרור). Es ist die unbenutzte Wurzel von etwas, dass sich frei und schnell bewegt - etwas Spontanes und der Ausfluss von etwas Klarem und Reinem. Freiheit hat keine Beschränkung oder Restriktion, sie beinhaltet auch keine Furcht, denn in ihrem Charakter verweilt die vollkommene Liebe, die jede Furcht vor Bestrafung vertreibt. In der Freiheit wird die Liebe real, da man nicht mehr auf die Haltung, Gerichte oder Verdammungen aufgrund von Spekulationen anderer achten muss. Oftmals sind es selbstdienliche und mit Eifersucht gefüllte Meinungen. Man wird davon befreit, sich mit anderen zu vermischen, um dazu zu passen. Man ist frei von der Angst des Gesetzes. Geistergeschichten und gruselige Märchen verlieren jeden beeindruckenden Glanz. Wenn die Freude nicht vollkommen ist, dann bedeutet dies, dass es da einen Einschluss gibt, der versucht, von dieser Vollkommenheit abzuhalten. Oftmals ist die Angst vor dem Unbekannten der Schuldige. Je mehr man weiß, umso voller wird deine Freude - vorausgesetzt, es ist die befreiende und Freude hervorbringende Erkenntnis.

In diese Freiheit ruht man und ist in vollkommenen Frieden (vollkommener Friede, der jegliches Verständnis übersteigt). Sorgen um Morgen und Unsicherheiten sind nichtig. Durch die Medien zwingt uns die kommerzielle Welt Unsicherheiten auf, um daran zu verdienen. Es ist wie bei der Mafia, die Schutzgeld von einem Geschäftsmann erpresst. Zuerst bedrohen sie dich und dann versprechen sie dir Schutz vor der eigenen Bedrohung. Gott ist nicht so. Aber wenn du die Bibel auf diese Weise liest, dann liest du sie nicht in der Freiheit des Heiligen Geistes. Statt dessen vielmehr in einer theologischen Bindung. Jemand hat ein Raster für dich angelegt und hat dich daran gebunden. Das ist Gehirnwäsche - denn darin gibt es keine Freiheit.

(3. Mo 25, 12). „Denn es ist ein Jubeljahr. Es soll dir heilig sein.  Du sollst die Früchte des Feldes essen. Freiheit ist dem Herrn heilig.“ Vergiss das nie. Vers 17 sagt, "So übervorteile nun keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott; denn ich bin der HERR, euer Gott." Wow! Kennst Du Gottes Herz?

Bedrückung ist falsch. Gott ist sehr reich, daher gibt es keinen Grund jemanden zu berauben und seine Sachen zu begehren - denn dies ist das Übel der Bedrückung. Sogar Eifersucht, Wettstreit, Neid und Zwietracht sind böse in den Augen des Herrn. Ein böser Blick ist etwas zwischen dem ostdeutschen Trabant und dem neuesten Model von Mercedes Benz. Solltest du voller Neid sein, weil Du deine Augen nicht gen Himmel heben kannst und Gott ob des Besten vertrauen kannst? In Gottes Herzen gibt es keine Beschränkungen und Grenzen. Er sucht nach  dem Besten in jedem Bereich deines Lebens. Er ist endlos. Du bist es auch.

"Sehet aber zu, dass diese eure Freiheit nicht gerate zum Anstoß der Schwachen!" (1. Kor 8,9)
Apostel Paulus benutze diesen Ausdruck für diejenigen, die gebunden waren hinsichtlich der Beachtung besonderer Tage und im Hinblick auf den Verzehr von Essen, während andere frei waren. Diese Rücksichtnahme bedeutet, andere Menschen in der Freiheit zu erziehen, denn viele kamen aus der pharisäisch-religiösen Bindung, andere kamen aus der heidnisch-religiösen Bindung. Welche Bindung "besser" war, ist schwer zu sagen. Das schwere Joch jeder Religion - sei es jüdisch, christlich oder muslimisch - enthält keine Liebe, Freude oder Frieden. Es kann das auch nicht.  Man muss wirklich frei sein, um Gottes vollkommene Liebe, Freude und Frieden genießen zu können.

Als Jesus am Sabbat die Synagoge von Nazareth betrat, wusste er welche Schriftstelle an diesem Tag vorgelesen wird - es war Jesaja 61,1-2. Aber gemäß unserer Nummerierung hat er den zweiten Vers geteilt. Dieser liest sich: " ...und einen Tag der Rache unsers Gottes, zu trösten alle Traurigen, ..."

"Der Geist des HERRN ist bei mir, darum, dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollten, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, und zu verkündigen das angenehme Jahr des HERRN." (Lk 4,18-20) Und er schloss das Buch.

Es war nicht die Zeit, Rache zu verkünden, sondern Freiheit. Die Zeit der Freiheit ist jetzt, welcher der ausgiebige Raum der Gnade Gottes ist.

Jesus hatte Ärger mit den Pharisäern, die sich selbst gebunden haben und dasselbe auch für andere hervorbrachten. Ich habe ebenso Probleme mit einigen Religiösen, die hart daran arbeiteten, etwas zu erschaffen und ich - in deren Augen - niederreiße. Ich brauchte sehr lange, um dies zu erkennen. Gottes Geist und seine Freiheit arbeiten unterbewusst in mir und ich kann es nicht ändern. Ich bin ein Befreier. Punkt.

Konservative Republikaner haben mich beschuldigt, ein liberaler Demokrat zu sein - eine recht häufige Betitelung. Ich bin nicht liberal, sondern ein freigesetztes menschliches Wesen. Egal wie hart du es versuchen wirst, deinen gebundenen Finger an mich zu legen, du wirst es nicht schaffen, mich in eine Schachtel zu stecken. Ich gehöre zu keiner Gruppe - ich gehöre zu Gott. Ich bin frei.
Zu welcher Art von Gott gehöre ich? Ein Gott vor dem ich mich beugen muss, Weihrauch verbrenne, drei- oder fünfmal am Tag bete? Bin ich ein Verehrer des Gebetes oder von ihm? Bin ich ein Anbeter meiner eigenen Rituale oder religiöser Beobachtungen, die durch irgendwelche Glaubensväter oder religiöse Bewegungen vorgeschrieben wurden oder bin ich ein Anbeter des unsichtbaren Gottes?

"Habt Acht auf eure Almosen, dass ihr die nicht gebet vor den Leuten, dass ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt anders keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen, wie die Heuchler tun in den Schulen und auf den Gassen, auf dass sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, auf dass dein Almosen verborgen sei; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.
Vom Beten. Das Vaterunser. Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf dass sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen. Darum sollt ihr euch ihnen nicht gleichstellen. Euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet." (Mt 6,1-8)

Selbst dafür gibt es eine Belohnung, wenn man mit diesem religiösen Unsinn aufhört. Die alten Dinge sind von mir abgefallen wie die ausgebrannten Raketen-Booster, die aufhören das Space-Shuttle anzutreiben. Dasselbe gilt auch für alle rituellen Religionen. Sie verbrauchen ihren Treibstoff und müssen wie leere Trommeln in die Tiefen des Meeres fallen. Sie haben ihre Mission in der Vergangenheit erfüllt. Ein neuer Tag bannt sich an. Die Vergangenheit ist tot und darum unrein. Hör auf, diese anzubeten. Es ist die Gegenwart, die nicht nur rein ist, sondern auch heilig sein kann. Heute ist das Wort Gottes wie ein frisch gebackenes Brot. Heute ist der Tag der Errettung und der Tag der Befreiung von allen Bindungen.

Der wahre Charakter Gottes

Wissen befreit

" ... der Recht schafft denen, so Gewalt leiden;
der die Hungrigen speist.
Der HERR löst die Gefangenen.
8 Der HERR macht die Blinden sehend.
Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Der HERR liebt die Gerechten. 
9 Der HERR behütet die Fremdlinge
und erhält die Waisen und Witwen
und kehrt zurück den Weg der Gottlosen.
10 Der HERR ist König ewiglich,
dein Gott, Zion, für und für.
Halleluja"
(Ps 146, 7-10)

Ich möchte diese Art von Gott, du nicht? Sei kein Bedrücker, sei Gottes Befreier.

Amen.

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Übersetzt aus dem Englischen

Link für das Original-Dokument:
http://levibenrubin.blogspot.de/2013/07/bright-light-of-freedom.html

Bibelübersetzung: Luther 1912, http://www.bibel-online.net/
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Ueberspringender Glaube

Wenn es um das Begreifen der Zeitlosigkeit geht, welche die Unendlichkeit ist (kein messbarer Raum; keine Dunkelheit, sondern nur Licht), spielen denominale oder religiöse Zugehörigkeiten keine wesentliche Rolle. Wenn es um Wahrheit, Vertrauen und Abhängigkeit geht, dann haben die jüdische, christliche, moslemische oder jede andere Religion quasi nichts zu sagen. Warum? Die Antwort ist einfach: Kinder. Kinder vertrauen ihnen und sind von ihren Eltern ohne jedwede Indoktrination abhängig. Auf diese Denkweise umgeschaltet ist es auch nicht schwer, wenn wir uns der Tatsache bewusst werden, dass selbst deine Mutter keine Wahl hatte, geboren zu werden. Deshalb ist letztendlich der Mutterleib nicht Fleisch und Blut, sondern der Geist.

Im Judentum hat Gott keine Gestalt, damit wir kein Abbild von ihm machen können, so dass wir einen Götzen erschaffen und heidnisch werden. Aber das Judentum erklärt nicht, warum Gott keine Gestalt und keine sichtbare Silhouette hat. Dies begegnet uns im christlichen Evangelium von Johannes (4,24)

"Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist GEIST, und die ihn anbeten, die müssen ihn im GEIST und in der WAHRHEIT anbeten." (Joh 4,22)

Rabbi Krakovsky schrieb: "Gottes Königreich ist mit einem Siegel versiegelt und dieses ist die Wahrheit." Das himmlische oder geistige Königreich des Geistes Gottes wird durch nichts anderes, als die Wahrheit regiert. Aus diesem Grund gehört jeder, der darin wandelt, anbetet und vertrauenswürdig ist, zu diesem Reich. Er gehört nicht nur zu diesem himmlischen Bereich, er kennt es auch geistlich.

Einige sehen es, einige nicht


Einige haben es, einige nicht. Es ist ein Mysterium - warum einige diesen hervorspringenden Glauben haben, der Wunder anzieht, während andere irgendwie langsam sind. Es muss etwas geben, was widersteht.

Als Josef sich in Ägypten seinen Brüdern offenbarte, war es Benjamin - der Jüngste - der seinem Bruder Josef als erster entgegen sprang. (Gen 45)

Als Petrus und Johannes dem lahmen Bettler sagten "Silber und Gold haben wir nicht ..." ... berührt durch die heilende Kraft Gottes sprang der Lahme auf und freute sich. (Apg. 3)


In Lystra gab es einen Mann, der hatte keine Kraft in seinen Füßen. Er war seit Geburt lahm, er konnte nie laufen. Dieser Mann hörte Paulus zu und als dieser seinen Blick auf ihn richtete, sah er, dass der Mann den Glauben hatte, wiederhergestellt zu werden. Mit einer lauten Stimme sagte er: "Steh auf deinen Füßen." Und er sprang auf und begann zu gehen. (Apg. 14,8-10)

"Mit wem soll ich die Menschen dieses Geschlechts vergleichen, und wem sind sie gleich? Sie sind den Kindern gleich, die auf dem Markt sitzen und rufen einander zu: Wir haben euch aufgespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen und ihr habt nicht geweint. Denn Johannes der Täufer ist gekommen und aß kein Brot und trank keinen Wein; so sagt ihr: Er ist besessen. Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagt ihr: Siehe, dieser Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von allen ihren Kindern." (Lk 7,31-35)

Die Drei Arten des Glaubens


·      Kleiner Glaube
·      Großer Glaube
·      Glaube an Gott

1. Zu Beginn wurden die Jünger Jesu Kleingläubige genannt (Mt 6:30; 8:26; 14:31; 16:8, Lk 12:28)

2. Die zwei Arten waren der römische Zenturion und die kanaanäische Frau. (Mt 8:10; 15:28, Lk 7:9)

3. "Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird's geschehen." (Mt 21,21)

Das Wesen des Glaubens an Gott wird weder kleiner noch großer Glaube genannt, sondern ist eine Gabe Gottes.

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Übersetzt aus dem Englischen


Bibelübersetzung: Luther 1912, http://www.bibel-online.net/

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Soehne und Mietlinge

Söhne und Mietlinge


Werkzeuge des Zimmermanns

Lasst uns mit Bibelstellen anfangen, die den Unterschied hervorheben, nur von Gott benutzt zu werden und dem gerechten und heiligen Leben, welches das ultimative Ziel eines jeden Dienstes ist. Evangelisation ist notwendig, um die Verlorenen zu suchen. Bibellehre reinigt das, was gefunden und Gottes Herde zugefügt wurde.

"Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrügt." (Jak 1,22)

"Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot." (Jak 2,26)

"Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger." (Joh 15,8)

"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Mt 7,16-20) 

"Die Siebzig aber kamen wieder mit Freuden und sprachen: HERR, es sind uns auch die Teufel untertan in deinem Namen. 20 Doch darin freuet euch nicht, daß euch die Geister untertan sind. Freuet euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind." (Lk 10,17;20)

Wir wissen nichts über andere Jünger Jesu, aber die 70, die er sandte, kamen mit großartigen Nachrichten wieder.

"Viele nun seine Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?" (Joh 6,60)

Sie demütigten sich nicht bis an den Punkt, Fragen bezüglich der Worte Jesu zu stellen.

"Von dem an gingen seiner Jünger viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen?" (Joh 6,66-67)

Auch die Zwölf werden herausgefordert. Petrus antwortet mit einer Frage.

"Da antwortete ihm Simon Petrus: HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens" (Joh 6,68)

Der Unterschied zwischen den 70 und den 12 ist der: sie stellten keine Fragen, sie suchten nicht und fanden demnach nichts. Und obwohl sie von Gott benutzt wurden, ging es ihnen nicht um die Früchte oder die Gerechtigkeit, sondern um Macht. Als sie herausgefordert wurden, verließen sie Jesus und folgten ihm nicht mehr.

Gott benutzt Bileam und sogar seine Eselin.

"Da tat der HERR der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, daß du mich geschlagen hast nun dreimal?“ (4. Mo 22,28)

"Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin geschlagen nun dreimal? Siehe, ich bin ausgegangen, daß ich dir widerstehe (Widerstand= hebr. Satan); denn dein Weg ist vor mir verkehrt. (der Weg des Herrn, nicht des Engels)" (4. Mo 22,32)

Von Gott benutzt zu werden, bedeutet nicht, dass man in Gottes Augen heilig oder gar gerecht sei. Ich wurde von Gott benutzt, seit dem ich 12 war. Ich habe zig Tausende Seelen zum Christus gebracht. Gott erweckte vier Leute aus dem Tod, heilte Epilepsie, ließ die Lahmen gehen, erschuf nicht vorhandene Augen, heilte weltweilt diverse Krebs-erkrankungen durch meine Gebete, Worte und meine Hände. Bin ich darauf stolz? Es gibt nichts, auf das man stolz sei. Es ist sein Werk und nicht meins. Es ist auch nicht meine Gerechtigkeit. Ich habe ihm nur gehorcht und für diesen Moment seinem Willen nachgegeben. Und das ist meine Frucht.
Man kann gerecht sein und trotzdem große Werke Gotte vollbringen. Warum sollte Gott nur Esel, Steine, Sünder oder sogar Perverse benutzen? Wenn er es tut, dann rein aus der Notwendigkeit und dies tut er bis auf den heutigen Tag.

"Bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte." (Lk 10,2)

Er sagte nicht Söhne, sondern Arbeiter oder Mietlinge.

Gott benutzt viele Mietlinge, Heuerlinge und Arbeiter, er hat aber auch Söhne, die nicht für eine Belohnung arbeiten, denn sie waren schon immer in Gottes Haus und ihnen gehört alles.

Wir verherrlichten Glauben als etwas Mystisches, aber Glaube ist eine Gabe (1. Kor 12,9), die kommt, wenn wir den entsprechenden Raum zur Verfügung stellen. Die Gabe des Glaubens an Christus den Retter kommt auch in dem Moment, wenn Christus gepredigt wird (Röm 10,17) und dennoch kommt sie.
Es ist nichts von uns aus. Gott benutze Bileams Mund um Segen anstatt Fluch auszusprechen - wie er es in seinem Herzen plante. Obwohl Gott Bileams Rede veränderte, musste der Sohn des Beor für seine Boshaftigkeit sterben.



Lies die Geschichte

"Dazu die Könige der Midianiter erwürgten sie samt ihren Erschlagenen, nämlich Evi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Bileam, den Sohn Beors, erwürgten sie auch mit dem Schwert." (4. Mo 31,8)
Viele verstehen es nicht. (Lk 12,48) „(...) Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern.“

Finde heraus, wie Bileam sündigte.

Bileams Rat gegen die Gesalbten Gottes.

"Siehe, haben nicht dieselben die Kinder Israel durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie sich versündigten am HERRN über dem Peor und eine Plage der Gemeinde des HERRN widerfuhr?" (4. Mo 31,16)

Des Menschen freier Wille und damit Auswahlmöglichkeiten. Gott schreitet wegen seiner Geliebten ein.

"Aber der HERR, dein Gott, wollte Bileam nicht hören und wandelte dir den Fluch in den Segen, darum, daß dich der HERR, dein Gott, liebhatte." (5. Mo 23,6)

Die Löhne der Ungerechtigkeit behandeln die Pläne gegen die Gesalbten Gottes vorzugehen.

"Sie haben verlassen den richtigen Weg und gehen irre und folgen nach dem Wege Bileams, des Sohnes Beors, welcher liebte den Lohn der Ungerechtigkeit ..." (2. Pet 2,15)

Gott kann jeden benutzen, um die Arbeit zu machen. Aber es gibt sehr viele Angeheuerte, die der Vater nicht kennt, denn sie waren niemals seine oder mit ihm. Dennoch, benutzt er sie. (Nur die Werkzeuge des Zimmermanns)

"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter! " (Mt 7,21-23)

Das Evangelium wird gepredigt, um das was verloren war, zu finden. Massen-Evangelisation dient dem Auffinden eines Individuums in der Masse. Der gesamte Himmel erfreut sich, wenn nur einer Buße tut - wie das Haus der verlorenen Sohnes.

"Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen." (Lk 15,7)

Irdische Maßstäbe haben für Gott keine Bedeutung. In einem Augenblick kann er das Fleisch und die menschliche Seele vernichten und sie innerhalb einer Sekunde nichtexistent machen.

Gott hat viele angeheuert, um zu uns durchzudringen. Er heuerte Luther, Calvin, Zwingli an - aber da sie nicht Gottes Söhne waren, sondern Angeheuerte, ging es ihnen um irdische Herrlichkeit und um Entlohnung - so wie es Mietlinge tun. Was sie anderen angetan haben, fällt auf die zurück. Und obwohl Gott sie für dich und mich benutzte, müssen sie für ihre Taten die volle Verantwortung tragen. Luthers Taten führten zu Hitlers Holocaust. Stelle dir also vor, welche schwere Sünde er zunächst gegen das deutsche Volk beging, darüber hinaus gegen Gottes ausgewähltes Volk unter ihnen.

"So wird nun ein jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben." (Röm 14,12)
Luther musste die Sünde nicht wählen, aber mit (seinen eigenen Worten) wählte er die Sünde. Dem geheilten Mann am Teich von Betesda wurde gesagt, er solle nicht mehr sündigen, damit ihm nichts Schlimmeres zustoße (Joh 5,14). Wenn man der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, sagte, sie solle gehen und nicht mehr sündigen, dann wissen wir, dass nicht nur sie, sondern auch wir die Kraft haben, nicht mehr zu sündigen. (Joh 8,11)

Jesus sagte (Lk 10,2) "und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte."

Er sagte nicht Söhne, sondern Arbeiter, die für einen Lohn arbeiten.

"Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen." (Mt 5,9)

"Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, 45 auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte." (Mt 5,43-45)

"Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes." (Röm 8,14;19)

Gott benutze sogar den König von Babylon, der gesalbt war, um die höchst unangenehme Aufgabe auszuführen: Vernichtung und Exil Judas nach Babylon.

Tisha B'Av

Der erste Tempel wurde am neunten des Monates Av zerstört und die Judäer wurden verbannt. Am selben Tag wurde der zweite Tempel zerstört und die Juden erneut verbannt. Es ist ein kein Zufall. Gott zeigt uns seinen vollkommenen Willen dadurch, dass er die Zeit einhält. Warum sollte jemand etwas anderes denken?
Auf vielen Wegen benutzt Gott eine Nation für die andere. Gott benutze auch die Juden, um die Heiden zu testen.

"...sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, daß du seist mein Heil bis an der Welt Ende." (Jes 49,6 b)

Die jüdischen Zerstreuungen haben etwas damit zu tun, dass Gottes Saat auch außerhalb gesät wird und damit, nicht nur ein Licht für sich selbst zu sein, sondern darüber hinaus für alle Nationen der Welt. So wie es jetzt ist. Gott konnte nicht damit warten, seine Souveränität  über all seine Geschöpfe zu offenbaren.

1. Er verwandelte König Nebukadnezar in einen Ochsen und stellte ihn wieder her.

2. Die Flammen töteten sieben Babylonier, aber nicht die drei Juden  Sadrach, Mesach, Abed-Nego, die wie die anderen im Feuer umhergingen, aber nicht getötet wurden.

3. Löwen berührten Daniel nicht, usw.

Dies waren Zeugnisse von Gottes absoluter Souveränität über seiner Schöpfung - ohne unsere Hilfe, aber mit uns. Infolgedessen proklamiert der König von Babylon, dass es keinen anderen (heidnischen) Gott gibt - außer dem Gott von Abraham, Issak und Israel.

Gott erhob Kores, den König von Persien, dem er seine absolute Souveränität offenbarte. Er salbte Kores, um die durch Nebukadnezar gestohlenen Tempelschätzte wieder zu beschaffen und den rechtmäßigen Besitzern in Jerusalem wieder zu geben.

Durch Kores hörte Persien von der Souveränität Gottes. In der Tat war das eine Massenevangelisation in diesen Tagen.

"der ich spreche von Kores: Der ist mein Hirte und soll all meinen Willen vollenden, daß man sage zu Jerusalem: Sei gebaut! und zum Tempel: Sei gegründet!" (Jes 44,28)

"So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, dem Kores, den ich bei seiner rechten Hand ergreife, daß ich die Heiden vor ihm unterwerfe und den Königen das Schwert abgürte, auf daß vor ihm die Türen geöffnet werden und die Tore nicht verschlossen bleiben." (Jes 45,1)

"Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr; kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, da du mich noch nicht kanntest, auf daß man erfahre, von der Sonne Aufgang und der Sonne Niedergang, daß außer mir keiner sei. Ich bin der HERR, und keiner mehr; der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe das Übel. Ich bin der HERR, der solches alles tut." (Jes 45,5-7)

Diesen Gott bringe ich dir heute näher. Nicht den sogenannten christlichen Gott, der mit seinen Feinden kämpft, die er zunächst selbst erschaffen hat. Nicht einmal gegen Satan. Nicht der christliche Gott gab dir einen Feind, den du hassen und bekämpfen sollst. Er ist der Gott, der über allem ist und es sagte dir, du sollt deine Feinde lieben (Mt 5,44).
Du kannst sagen, dass der Teufel hinter den Machenschaften derer ist, die dich verfolgen. So liebst du den Sünder, aber hasst die Sünde. Das ist Paranoia und geistige Schizophrenie. Denn niemand ist in der Lage, dies zu tun, dennoch behaupten viele, dass sie es tun.
Wer gab uns diese sirupartige Frömmigkeit?

Liebst du diejenigen, die dich verfolgen? Man kann die blinden Verfolger nur mit einem Gefühl des Mitleids lieben. Derjenige, der dich verfolgt, ist blind und elend, verloren und ein Dummkopf. Sei größer als der Verfolger oder derjenige, der dich hasst. Erhebe dich über ihn, denn du bist der Maßstab für Liebe - egal was ist. Mensch! Du bist ein Friedensstifter; Söhne und Töchter des Allerhöchsten.

Gott wird die Sünder mit ihrer Sünde zerstören - so wie er es in der Flut Noahs tat. Gott spielt keine Spiele. Überlasse ihm alle Gerichte. Dieser Weg ist viel leichter.
Schriftstellen müssen verstanden und nicht nur subjektiv interpretiert werden. Wir wissen, dass der Teufel ein Mensch ist (wie Kain) und Satan Gottes Ankläger in seinem Gericht. Es kann nicht anders sein. Was sonst?

Derselbe Gott der durch einen Engel zu Bileam sprach: "Ich bin dir entgegen gekommen als Satan, weil deine Wege den meinen widerstreben", dieser Gott wurde zum Ankläger und Fehlersucher, denn er kannte Bileams Herz.
Die Paranoia hat unseren Verstand viel zu lange beherrscht. Gott kann jeden Engel in alles umwandeln, was er möchte, denn er ist in der Tat Gott.

"Nun siehe, der HERR hat einen falschen Geist gegeben in aller dieser deiner Propheten Mund; und der HERR hat Böses über dich geredet." (1. Kö 22,23)

Gott ist Gott. Nicht nur ein liebender, ja sogar menschenähnlicher "Zuckerdaddy" - nur weil wir ihn so gemäß unserer Wünsche und Vorstellungen so haben möchten.

" ... sandte Gott einen bösen Willen zwischen Abimelech und den Männern zu Sichem." (Ri 9,23)

Alle vor Babylon datierten Bücher enthalten keinen von Gott losgelösten Satan. Daher, je weiter zurück wir in der Zeit gehen, umso näher kommen wir zur Wahrheit, die uns von jeder Bindung frei macht. Sei sie bedrückend, ängstlich, theologisch, usw. ... sogar von der blanken Dummheit des Menschen.

"Und der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist vom HERRN machte ihn sehr unruhig." (1. Sam 16,14)

Das Christentum hat sogar einen weiteren, sogar dualistischen Gott erfunden: der gute Gott gegen den bösen Satan. Jemand, gegen den man kämpfen und diesen hassen muss, als ob Satan vollständig von sich aus agieren könnte.  Lächerlich!

*"Und der Zorn des HERRN ergrimmte abermals wider Israel und er reizte David wider sie, daß er sprach: Gehe hin, zähle Israel und Juda." (2. Sam 24,1)

Wie die Schriftstelle es darstellt, wird Gottes Zorn durch Satan ausgeführt oder jeden anderen Engel, bei dem Gott entscheidend, diesen in negativer Weise einzusetzen.

Hinweis: Das Buch der Chronik wurde in Babylon und Persien zusammengesetzt. In Medo-Persien wurde den Juden der Zoroastrismus vorgestellt. Daraus entwickelte sich der manichäische Dualismus (überwiegend im Christentum). Obwohl den Juden zoroastrische Ideen gefielen, hörten sie mit diesem Unsinn auf und kehrten zum Studium der Torah zurück. Nichtsdestotrotz überlebten ihre Berichte. Eines dieser lächerlichen Berichte ist das Buch der Jubiläen und das Buch Enoch, sowie andere. Diese haben im hohen Maß den bereits hellenisieren jüdischen Verstand beeinflusst.

Nachdem die Hasmonäer die Prusheem (Pharisäer) damit betraut hatten, die Juden von den heidnischen Einflüssen zu reinigen, haben diese selbst (die meisten konvertierten zum Judasimus), eigene Doktrinen über Dämonen mit Satan als Beelzebub weiter getragen (oder Beelzebub der Prinz, Oberhaupt, König und Meister der Dämonen).
Bei Anbruch des Christentums wirkten diese weit verbreiteten Ideen auf den griechischen Verstand der frühen Christen und die polytheistische Botschaft wurde auf den Dualismus herunter gebracht: Gott gegen Satan. Diese Botschaft hat bis heute überlebt. Die einzige Ausnahme ist, dass die Griechen Satan den (schmutzigen) Teufel (Diabolos) nannten und Hades (hebr.: Sheol - ein Ort für die Toten) wurde statt dessen Hölle genannt. (Gemäß dem Durcheinander sind sogar die, die in Christus entschlafen sind (Paulus' Begriff), nicht entschlafen, sondern brennen in der Hölle.)
Satan wurde der sieben köpfige Drache, als ob das alles vom Himmel zu uns herunter kam. Dann predigen wir den vollkommenen Frieden, den uns Jesus gab (Joh 14,27), ohne zu fragen, aus welchem Bereich Jesus seinen Frieden her nimmt? Wenn der Himmel auch nur einmal gestört wurde, dann ist es kein vollkommender Friede mehr. Es mangelt am vollkommenen Frieden, vollkommener Liebe - die alle Furcht vertreibt, es mangelt der vollkommender Freude und deren Fülle, usw. In dieser Art von Himmel wollen wir die Ewigkeit verbringen? Wer denkt noch? Wer möchte die Gabe Gottes weiterhin verwirren, welche der menschliche Verstand ist - vom Heiligen Geist erneuert?
Unsere Feinde zu lieben bedeutet nicht nur uns selbst von der Feind-Mentalität zu heilen und Gottes Maßstab der Liebe auf der Erde zu werden, sondern auch diejenigen, die wir treffen. Jeder der zu uns kommt, kann von seiner feindlichen Dummheit geheilt werden. Diejenigen, die dem widerstreben, geht es nicht gut. Es ist sehr gut möglich, dass ihre Seelen krank sind.

So stark ist die Liebe Gottes in uns.

Aber wir haben eher die zweite als die erste Idee angenommen, die uns den Zorn Gottes wegen der Ungerechtigkeit erklärt (*2. Sam 24,1)

"Und der Satan stand wider Israel und reizte David, daß er Israel zählen ließe." (1. Chr. 21,1)

Welches Buch ist nun wahr, das frühere oder das spätere?

Natürlich war Gott auf David wütend und äußerte seinen Zorn durch Satan. Es ist alles so logisch. Aber umso zu denken zu können, muss die eigene, rachsüchtige Seele geheilt werden. Nur dann kann man die Herrlichkeit unseres Schöpfers sehen.

Ergreife Gottes helles Licht und nicht die toten Doktrinen unserer Vorfahren, die krumm, unrein und nutzlos sind. Aber um alles verstehen zu können, muss man in der Einheit Gottes geübt sein. Für viele Heiden ist dies immer noch eine fremde Sache.

Es wird weiterhin Jahrzehnte brauchen, bis das Kapitel der Evangelisation der Heiden geschlossen wird. Viele Nationen scheuen vor allem Jüdischen zurück, wollen aber das heutige, ja sogar die amerikanische Art des Christentums haben. Das ist in Ordnung, denn Gott hat es so gewählt und für eine Zeitspanne bestimmt.

"Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen sei." (Röm 11,25b)

Höhepunkte:

1. Durch die Gabe des Glaubens allein wird man gerechtfertigt, um gerecht vor Gott zu sein - er schaut auf seinen Sohn, als Besänftigung (von Gottes Zorn) und Sühnung. (Sogar ein Mörder kann gerechtfertigt und frei gelassen werden. Aber er oder sie wissen, was sie getan haben. Ein Dieb kann gerechtfertigt werden, aber er oder sie ist nach wie vor ein Dieb.)

2. Nach der Gerechtfertigung überwindet man und wird wahrlich gerecht, ja sogar vollkommen.

3. Man wird zum Jünger, der Früchte trägt und den Vater verherrlicht.

4. Wir werden nicht an unseren Gaben erkannt, sondern an unseren Früchten.

5. Fragen stellen bedeutet, Gott und sein Königreich suchen (Mt. 6,33). Aber suche zunächst sein Königreich und seine Gerechtigkeit, und all diese Dinge werden dir hinzugefügt. Der, der fragt, demütigt den Stolz des Lebens und empfängt.

6. Gott kann jeden benutzen, sogar einen Esel. Gott hat viele Arbeiter (Mietlinge) engagiert, um die Arbeit zu erledigen, aber nicht alle, die benutzt werden, sind seine Söhne.

7. Gott ist der ALLmächtige und nicht TEILmächtige Gott. Es benutzt einen, um den anderen zu demütigen. Gott benutzte den König von Babylon und König Kores - Mietlinge - um seinen Willen zu tun. Gott kann jeden Engel in einen Ankläger (Satan) verwandeln - so wie sein Wille ist. Er ist Gott. Punkt.

Ich hoffe, dass dieser kleine Diskurs dir geholfen hat, Gott Einigkeit und Souveränität zu verstehen.


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Übersetzt aus dem Englischen

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Mehr als Glaube

Handlung aufgrund gegebener Erkenntnis ist prophetisch.

Geschulter Glaube, Gedächtnis und Verbesserung des Gehirns


Jede Parabel Jesu enthält eine tiefe Bedeutung. Diese sind die Geheimnisse des Königreiches Gottes, die nicht mit vielen Worten hätten erklärt werden können. Gleichnisse und Metaphern - gemäß der heutigen Erkenntnis - können nur von einem Verstand erfasst werden, der abstrakt denken kann. Jedoch ist dieses abstrakte Denken eigentlich unendlich und grenzenlos. Es wurde bewiesen, dass wir uns besser durch Assoziationen erinnern. Zum Beispiel: Du hast Knöpfe verlegt, die an deine Kleidung befestigen wolltest und nun nicht mehr weißt, wo sie sind. Aber, wenn du den Ablageort mit dem Wolkenkratzer "Sears Tower" in Chicago assoziierst und dann die Knöpfe mit großen Rädern wie ein Mac Truck oder eine Baumaschine, dann hast du kein Problem, diese Knöpfe zu finden. Bei Computern ist es hingegen das Gegenteil. Je mehr Daten du eingibst, umso mehr Speicherplatz verbrauchst du und eventuell wird dir dieser ausgehen. Wie es scheint, hat unser Gehirn aber unendlich viel Platz. Je mehr wir aufnehmen, umso schneller arbeitet es. Je besser du es schulst, umso besser erinnert und verknüpft es sich. Diese Gegensätze müssen mit Verständnis akzeptiert werden. Der erste ist der letzte und der letzte ist der erste. Der große ist klein und der kleine kann groß sein. Der Reiche ist arm und der Arme kann reich sein. ... Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Alle runden Objekte im Weltall verkörpern die Unendlichkeit. Daher sehen unsere Erde und der Mond unendlich aus. Sie können auseinander fallen, aber ihre Trümmer können wieder vereinigt, verbessert und zur Ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt werden.

Unsere Erde und der Mond können auseinander fallen, dennoch existieren sie im Verstand unseres Schöpfers und auch als Fragmente irgendwo im Weltall. Alle Teile im Weltall zeugen von ihrem Ursprung, welcher in dem Einen ist. Sogar ein Augenblick eines Staubteilchens kann an die Einheit, von der es abbrach, zurückgeführt werden. Sogar das Feuer, welches den Felsen verschlang, kann in der Zeit zurück gerollt und rekonstruiert werden. Beide, das Feuer und der Fels können in den ursprünglichen Zustand zurückkehren. Nichts geht verloren.
Gott hat die Essenz der Dinge, auf die gehofft wird. Er benötigt aber keine Hoffnung, denn Hoffnung stellt einen Bedarf und eine Vorhersehung dar, welche wiederum eine Zeitspanne benötigen. Gott ist unendlich und zeitlos. Ungleich unseren Gedanken sind seine Gedanken unmittelbar, denn in seinem Verstand sind die Dinge. Hoffnung spielt keine Rolle. Für eine physische Person scheinen unsichtbare und unfassbare Dinge nicht existent. Dennoch haben wir die Vorliebe zur Erschaffung und das Vermögen, einen Gedanken in eine sichtbare und fassbare Realität zu bringen.

Wir stellen uns vor, du hättest kein Gehirn. Du lebst, aber in einem vegetativen Zustand. Du atmest, aber kein Muskel bewegt sich, da es kein physisches Gehirn gibt, welches die Bewegung befiehlt und koordiniert. Der physische Befehlsgeber ist das Gehirn. Aufgrund dessen Abwesenheit verbleibt die gesamte Struktur still.

Wir stellen uns Gott vor, der Geist  (Joh 4,24) ist und keine Konturen oder eine physikalische Masse hat. Viele Leute verehren seine Schöpfung als ob sie Gott ehren würden - deshalb verknüpfen diese Leute einen Körper mit dem Geist.  Das Bedürfnis, zu berühren und physisch zu sehen, ist in der Tat enorm.

So hütet euch nun wohl - denn ihr habt keine Gestalt gesehen an dem Tage, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb -, dass ihr euch nicht versündigt und euch irgendein Bildnis macht, das gleich sei einem Mann oder einer Frau, einem Tier auf dem Land oder Vogel unter dem Himmel, dem Gewürm auf der Erde oder einem Fisch im Wasser unter der Erde.“ (5. Mo 4,15-18)

Ein Segen wartet auf jeden, der nicht berührt, gekostet oder gesehen hat, jedoch glaubte. Aber mit welchem Glauben? Blind oder geschult - und darum intelligent? Wir verherrlichen Glauben als etwas Mystisches. So viele fördern in diesem Zusammenhang nur Wunschdenken. Ein blinder Glaube ist fruchtlos und kommt nicht von unserem kreativen, disziplinierten Teil unseres Seins, sondern eher aus dem Primitiven. Wie ein Neandertaler, der glaubt, dass er mit seinem Speer einen Fang machen kann. Also verfolgt er und läuft er auf seine Beute zu.

Wenn diese Art von Glauben bei Gott und übernatürlichen Dingen angewandt wird, dann läuft man, schnauft und keucht nach nirgendwo hin.

Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!  (Joh 20, 29)

Ein geschulter Glaube ist ziemlich anders im Vergleich zu allem, womit wir jemals in Berührung gekommen sind. Zum Beispiel: Philippus hörte den Heiligen Geist, der ihm sagte, er solle mit dem äthiopischen Eunuch zurück nach Äthiopien reisen. Philippus hörte, aber Hören ist nicht alles. Es ist wie das fliegende Flugzeug, das nie landet. Sobald er der Stimme gehorchte, landete er auf dem Boden und tat seine Arbeit. Es teilte das Evangelium, taufte die Leute und machte sich auf den Weg. Derselbe Heilige Geist ergriff ihn und transportierte ihn in die Aschdod Straße, wo eine weitere Mission auf Philippus wartete. (Apg. 8,40) Das ist ein geschulter und intelligenter Glaube.  Dieser Glaube muss die beabsichtigten Früchte bringen, für die er gesandt wurde. Er muss auf dem Boden genauso landen, wie das Flugzeug, welches nicht konstruiert wurde, um zu fliegen, sondern auch um abzuheben und woanders zu landen.
Glaube ist eine Gabe Gottes. Diese göttliche Kraft beeinflusst die Wunder in unserem Leben. Die Ausnahme dieser Möglichkeit bringt schädliche Traurigkeit in unsere Leben, mit der wir uns geblendet haben, da wir uns nur auf das fassbare und sichtbare beschränkt haben. Wir aktivieren nur den natürlichen Menschen und versäumen den geistlichen Menschen.  Genauso, wie es eine Notwendigkeit gibt, einen Ort für Liebe oder Frieden in unseren Leben zu schaffen, genauso müssen wir einen Raum für Gottes Gabe des Glaubens schaffen[1].

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Übersetzt aus dem Englischen


Bibelübersetzung: Luther 1912, http://www.bibel-online.net/



[1] http://www.scribd.com/doc/59199822/Naveh-Where-Faith-Abides
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Ist die Hölle real?

Ein Fall  für und wider die Existenz der Hölle

Ein Fall für die Existenz der Hölle


Bilder von der Hölle können schrecklich sein. Jeder der eine Nah-Tod Erfahrung hatte oder diejenigen, die klinisch tot waren, wieder kamen und detailliert Zeugnis davon gaben, was sie sahen, kann als real eingestuft werden. Natürlich ist es deren eigene Realität, wir sollten aber die persönliche Erfahrung anderer nicht anzweifeln, so unglaublich fantastisch sie auch sein mag.

Hier ein Beispiel eines Mannes, der versucht dich zu überzeugen, dass die Hölle real ist und dieser reale Ort in den unteren Regionen der Erde ist. Wenn du in der Suchmaschine eingibst "Ist die Hölle real" usw., dann wirst du sehr viele Seiten darüber finden.

[Auszug 1]
Hier einige Beispiele: "Wir werden den Ort untersuchen, den die Bibel Hölle nennt. Wir werden dokumentierte Beweise für einen Ort genannt Hölle zeigen. Nehmen sie das gelesene nicht auf die leichte Schulter. Wenn das, was sie lesen wahr ist - DANN SIND SIE IN ERNSTHAFTER GEFAHR." [Ende]

[Auszug 2]
"Ich ging dahin!" von Jennifer Perez. Dieses Zeugnis ist von einem 15 jährigen Mädchen, die in einem christlichen Haus aufwuchs. Sie wurde später rückfällig und fand sich bei einer Überdosis, sterbend und auf dem Weg zur Hölle wieder. Glücklicherweise wurde ihr eine zweite Chance gegeben und die Mission, zurück zu gehen und die Verlorenen, Rückfälligen und die Halbherzigen mit einer wichtigen Botschaft zu warnen. [1]
[Ende]

Es gibt sogar Fotographien der Hölle und dem Teufel [2]. Und dann gibt es da noch zufällig gewählte Seiten, die ein Bibelstudium durchführen [3]. Alles davon ist real und erschreckend. Es ist kein Scherz. Du kannst die Bibel nehmen und alles so darstellen wie es die Leute sehen und sehen wollen. Ein Ort ohne Rückkehr gefüllt mit Furcht, Schrecken und äußerster, unbeschreiblicher Qual.

[Auszug 3]
Ich kenne auch viele Menschen, die überhaupt nicht an die Hölle glauben. Sie glauben nicht, dass ein liebender Gott jemanden an einen solch schrecklichen Ort senden würde. Natürlich haben sie Recht. Aber wie wir sehen werden, ist die Hölle ein realer Ort und die Menschen schicken sich selbst dort hin.

[Auszug 4]
Die Bibel beschreibt die Hölle als etwas Schlimmeres als reine Leere. Jesus sagte in Mt 13,50, dass die Hölle ein "Feuerofen" sei, "da wird Heulen und Zähneklappen sein." Und wieder beschreibt er es als einen Ort "da ihr Wurm nicht stirbt ihr Feuer nicht verlöscht." (Mk 9,48). Für mich hört sich das nicht nach einem netten Ort an.
Und wieder sagte Jesus in Mt 25,41: "Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!" In anderen Worten - es ist nicht einmal ein Ort, der für uns gemacht wurde. Was für ein Art Ort ist das?
Jesus sagt uns ganz genau in Mt 13,41 wer dort hingehen wird: "des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse und die da unrecht tun." "Aber", magst du sagen, "wir alle sündigen und tun Böses. Werden wir nicht alle dort enden? Nein. Wie du sehen wirst, hat Gott einen Weg gefunden, damit wir diesem Schicksal entkommen können. [Ende]

[Auszug 5]
Warum ist die Hölle notwendig?
Denk darüber nach. Wenn jeder, er auf der Erde lebt, in den Himmel käme, wie wäre dieser Himmel? Es gäbe keinen Unterschied zum Leben auf der Erde. Für mich wäre es bestimmt nicht der Himmel. Das bedeutet, wenn der Himmel Himmel sein wird, dann können einige Menschen ganz einfach dort nicht hin. Es kann im Himmel nichts Boshaftes geben, wenn es der Himmel sein soll.
Wer wird diese Entscheidung treffen? Jeder von uns hätte eine Vorstellung davon, wer teilhaben und wer ausgeschlossen werden soll. Es kann also nicht von uns entschieden werden. Daher ist es Gott, der diese Entscheidung machen wird. Und er hat es bereits getan. Gott hat bereits entschieden, was böse ist und was nicht. Gott entscheidet, ob wir böse sind oder nicht. Es liegt nicht bei uns. Schließlich ist es Gottes Himmel.

Gott hat einen Weg des Entrinnens vorbereitet


Wie können wir also sicher stellen, dass wird in den Himmel kommen, wenn wir sterben? Ich weiß, viele würden sagen, dass es einfach ausreicht, gut zu sein. Aber wie gut ist gut genug? Wer bestimmt es? Überraschung? Gott tut es! Und er hat es sehr leicht für uns gemacht.

Römer 10,9 sagt: "Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet... " Gott ist gnädig. Alles was wir tun müssen, ist Jesus als unseren Herrn und Erretter zu anzunehmen und wir werden entkommen und die werden in der Lage sein, die Ewigkeit mit Ihm im Himmel zu verbringen.
Das ist alles, was wir tun müssen - Jesus Christus als Herrn und Erretter akzeptieren? Klingt das so einfach? Für einige schon. Allerdings ist es so nicht. Gott möchte nichts Böses im Himmel. Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erretter annehmen und leben, wie er es möchte, dann wird uns Gott in jemanden umwandeln, der gut genug ist, um in den Himmel zu kommen. [Ende]



[Auszug 6]
Vor einigen Jahren wurde ein Buch mit dem Titel "Beyond Death´s Door" (dt. etwa: "Jenseits des Tores des Todes") von Dr. Maurice Rawlings veröffentlicht. Dr. Rawlings - ein Internist und Spezialist für Herzkranzgefäße, hat viele Menschen wiederbelebt, die klinisch tot waren. Dr. Rawlings - ein aufrichtiger Atheist - "betrachtete allen religiösen "Hokuspokus" und den Tod als nichts weiter, als eine schmerzlose Vernichtung." Aber etwas passierte 1977, denn es brachte eine dramatische Wendung im Leben von Dr. Rawlings. Er belebte einen Mann wieder - erschrocken, schreiend und in die Flammen der Hölle absteigend:

"Jedes Mal, wenn der Herzschlag und der Atem wieder kamen, schrie der Patient: "Ich bin in der Hölle!" Er war entsetzt und flehte um Hilfe. Ich war zu Tode erschrocken... Dann nahm ich sein ernsthaft beunruhigtes Gesicht zur Kenntnis. Er hatte einen entsetzten Blick - schlimmer als der Ausdruck beim Sterben. Der Patient machte eine groteske Grimasse, die blankes Entsetzen darstellte. Seine Pupillen waren erweitert, er schwitze und zitterte. Er schaute, als würden ihm die Haare zu Berge stehen. Dann passierte eine weitere merkwürdige Sache. Er sagte: "Verstehst du nicht? Ich bin in der Hölle ... lass mich nicht dorthin zurückgehen! Der Mann machte Ernst und schließlich kam es mir in den Sinn, dass er tatsächlich in Not war. Er hatte eine Panik, die so nie zuvor gesehen hatte." [4]
Dr. Rawlings sagte, dass aufgrund seiner Schreie und seines Blickes des Schreckens, niemand hätte auch nur für eine Minute anzweifeln können, dass er eigentlich an einem Ort der Hölle genannt wird, zweifeln können. [Ende]

Alle sechs Auszüge hätten ein netter Fall für die Existenz der Hölle sein können, wäre da nicht die Tatsache, dass einige Ausdrücke erst im Nachhinein dem originalen Manuskript hinzugefügt wurden. Einer davon ist dieser: "da ihr Wurm nicht stirbt ihr Feuer nicht verlöscht." (Mk 9,48). Die Theologie der Hölle machte Fortschritte und Ergänzungen des originalen Textes wurden zahlreich.

Intelligente Fragen


Ist Gott ein Terrorist? Das ist eine komische Frage, oder? Lass mich an dieser Stelle Jassir Arafat zitieren, der vor der UN Versammlung sprach:

"Heute bin ich gekommen, einen Olivenzweig und die Pistole eines Friedenskämpfers zu überbringen. Lasst den Olivenzweig nicht aus meiner Hand fallen! Ich betone: Lasst den Olivenzweig nicht aus meiner Hand fallen!" [5]

Offensichtlich stehen die Waffe für die Bedrohung und der Olivenzweig für ein Friedensangebot. In anderen Worten - gebt mir das Land oder. Auf dieselbe Art stellen wir Gott dar. "Nehme meinen Sohn Jesus und sein Opfer an oder sonst wirst du in der Hölle brennen."
Ist Gott allmächtig? Das bedeutet, dass er der ALL-mächtige Gott ist oder ein Teil-mächtiger mit Schlupflöchern und Lücken?. Schläft er ein? Ist er durch Zeit begrenzt? Wenn er die vollkommene Liebe ist, die alle Furcht austreibt - warum sollte er und dann die Angst der Hölle geben, um uns zu retten? Kümmert er sich darum wie viele Seelen in seine Wohnungen kommen? Geht es ihm um Quantität oder Qualität? Liegt sein Geschäft darin, die Leute zu erschrecken oder eher darin, Frieden durch Lehre seines wahren Charakters zu erzeugen? Vergeltung gehört Gott - was aber, wenn er uns  nicht auf die Weise sühnt, wie wir es erwarten. Wäre dies in Ordnung? Wenn Gott ein Volk erwählt hat, um ihn als den einzigen Gott zu verkünden - warum spielen wir weiterhin mit dem Dualismus? Warum teilen wir sein Universum in Gutes und Böses, Dunkelheit und Licht? Zwei Götter - der gute und der böse - der Prinz der Dunkelheit und der Vater des Lichts? Das sind endlose Fragen, die uns Komplikationen und mangelnde Intelligenz aufzeigen. Aber wer möchte daraus kommen?

Meine eigene Erfahrung der Hölle


Ich hatte auch Visionen der Hölle mit grotesken dämonischen Kreaturen, die mich in den bodenlosen Abyssus trieben. Als ich fiel, stiegen mir Schwefeldampf, Rauch und Zungen aus Feuer entgegen. Diese grotesken Kreaturen schrien: "Es gibt keinen Gott, keinen Himmel ... keine Rettung."
Ich schlief auf einer Liege. Ich fiel von dieser, so dass ich mich drehte und die Liege auf mir landete. Im kalten Schweiß gebadet und zitternd kam ich langsam zu mir. Worte können nicht beschreiben, was ich erlebte.
Jahrelang habe ich Dämonen, Schlangen und Skorpione über mich kriechen sehen. Da ich ein sensibles Kind war, haben gruselige Geschichten immens auf meine Psyche eingewirkt. Mein älterer Bruder mochte es, mich zu erschrecken und es verschlimmerte nur meinen neuropsychologischen Zustand. Die schlimmste Zeit war während meiner Pubertät. Alles was mit Sex zu tun hatte, war in meinem Kopf vom Feind, dämonisch und aus der Hölle. Einst sah ich den Teufel in Person vor mir in der Tür stehen. Er fragte, ob ich nicht meine Seele verkaufen möchte, um Rock n Roll Musik zu machen. Jetzt erzähle ich dir die Wahrheit. Ich habe es alles gesehen und auch wirklich erlebt, aber war es real? Sollte ich dich überzeugen, daran zu glauben, weil ich diese Dinge über 20 Jahre lang erlebte?
Ich habe viele Berichte über Nah-Tod Erfahrungen gelesen und die Behauptungen, dort gewesen zu sein oder es von der Ferne beobachtet zu haben. Sie alle haben Schrecken eines ungangbaren Ausmaßes erlebt. Ich glaube ihnen. Warum sollte ich ihnen allen mistrauen? Es sind ihre Erfahrungen.

Die Natur der Wahrheit


Wahrheit ist niemals subjektiv, sondern immer objektiv. Wir müssen uns daran messen lassen und uns nicht unseren subjektiven Erfahrungen beugen - unabhängig davon wie real oder schrecklich sie gewesen sein möchten. Gerechtigkeit ist kein Gefühl, es ist etwas richtig um jemanden Willen tun - trotz Unbequemlichkeiten oder Beschwernisse. Egal wie ungern wir den Müll aus unseren Wohnstätten entfernen, wir tun es, weil es um die Gesundheit geht. Bevor der Abfall nicht nur deine Räume mit einem Geruch belästigt, Bakterien und Krankheiten wachsen, ist es für dich und jeden der dich besucht unangenehm. Gerechtigkeit ist genau das: den Abfall nicht nur um deiner Willen heraus bringen, sondern wegen derjenigen, die mit dir in Kontakt treten. Wir tun, was wir wissen und nicht notwendigerweise mögen. Wir tun dasselbe für andere. Ich bin nicht Gott, der dir zunächst das erzählen würde, was ich erlebt habe, um es dann als Referenz für deinen Glauben zu setzen. Ich muss Gott und seine gerechten Wege studieren - unabhängig davon, wie unangenehm dies für das natürliche und rebellische Fleisch sein könnte.
Ich muss zu einer Wahl kommen. Ich wiederhole. Wahl! Wenn dein Gehirn gut entwickelt ist und deine Seele stabil ist, dann wirst du die Stimme der Vernunft hören und Sensationsgier verwerfen - die über tausende von Jahren benutzt wurde.

Die Theologie der Hölle


Lasst uns nun einen Blick auf die Theologie der Hölle werfen - wie sie entwickelt wurde und wo sie her kam. Bevor wir dich mit dem Szenario "Freitag der 13. - Massaker in der Elm Street" erschrecken, müssen wir die biblische Wahrheit über die Hölle lernen - denn nach alle dem kommen die Ideen über Satan, Teufel und die Hölle daher.
Die Theologie der Hölle hat ihren eigentlichen Ursprung im Judaismus. Die jüdischen Vertriebenen in Babylon und Medopersien haben aus diesen Regionen den Dualismus mitgebracht.
Lass mich einige zoroastristische Doktrinen aufzählen, die sich Israel borgte. Gottes Ruf für uns alle ist, ein feste Entscheidung der Buße zu tun und NUR zum ihm zurückkehren.

Zaroaster glaubte, dass ein guter Geist, Ahura Mazda ("Herr der Weisheit"), die Welt beschützt. Dieser Herr der Weisheit verlangte "gute Gedanken des Verstandes, gute Taten der Hand und gute Worte des Mundes" von seinen Nachfolgern - sofern sie ins Paradies kommen wollten. (Das Wort "Paradies", welches Jesus am Kreuz aussprach, ist eigentlich ein persisches Wort.) Jahre später postulierten Zaroasters Nachfolger die Existenz eines zweiten, bösen Gottes genannt "Angra Mainyu" (Teuflischer Geist). Männer und Frauen müssen zwischen diesen beiden Gottheiten wählen, die für das Gute und Böse stehen. (Es leben schätzungsweise 10 000 Zaroastrianer im Iran, weitere, genannt Parsis, leben in Indien) [6]
Mani war ein Nachfolger Zorasters. Er wurde in einer aristokratischen, persischen Familie geboren, die im südlichen Babylon lebte (jetzt Irak). Mani hatte Visionen, in den angeblich ein Engel ihn zum Propheten einer neuen und endgültigen Offenbarung ernannte.
Die enorme Verbreitung des Manichäismus provozierte die Feindschaft mit den Anführern des orthodoxen Zoroastrismus. Als Bahram I (274-77) den Thron bestieg, überzeugten sie ihn, Mani als Ketzer zu verhaften, damit er in Gefangenschaft stürbe oder exekutiert werden sollte.
Mani verkündete sich selbst als den letzten Propheten und Nachfolger von Zoroaster, Buddha und Jesus. Dessen Offenbarungen (Jesu), so dachte er, seien partiell Teil in seinen eigenen Doktrinen eingebettet oder gar erfüllt. Neben dem Zoroastrismus und dem Christentum, gibt der Manichäismus auch starke Einflüsse des Gnostizmus wieder. [7] Mani ging mit seinen pluralistischen Ideen weiter und beschränkte sich auf zwei Bereiche und zwei Gottheiten. Es war das Gegenteil der monotheistischen Mission, auf die Gott Israel schickte, um sie der Welt zu offenbaren.
Die grundsätzliche Doktrin des Manichäismus ist die dualistische Teilung des Universums in sich bekämpfende Bereiche des Guten und des Bösen. Der Bereich des Lichtes (Geist) wird von Gott beherrscht und der Bereich der Dunkelheit (Materie) wird von Satan beherrscht. Ursprünglich waren die beiden Bereiche vollkommen getrennt, aber in einer frühen Katastrophe drang der Bereich der Dunkelheit in den Bereich des Lichts. Die beiden Bereiche wurden vermischt und sind seit dem in einem fortwährenden Streit. Die menschliche Rasse und dessen Mikrokosmos sind ein Ergebnis dieses Streits. Der menschliche Körper ist Materie und aus diesem Grund böse. Die menschliche Seele ist Geist - ein Teil des göttlichen Lichtes. Sie muss von der Gefangenschaft im Körper sowie von dieser Welt erlöst werden. Der Weg der Erlösung erfolgt durch die Erkenntnis des Bereiches des Lichts, die von göttlichen Botschaftern - inkl. Buddha, Jesus und Mani - vermittelt wird. Mit dieser Erkenntnis kann die menschliche Seele die fleischlichen Begierden besiegen, die die Gefangenschaft aufrechterhalten und in den göttlichen Bereich aufsteigen.

Seitdem wollen die Befürworter des Dualismus mit ihrem Glauben nicht brechen, denn bisher wurde kein empathischer Anlass dagegen hervor gebracht. Vielleicht würde es viel Glorie und große Namen benötigen, um den Dunstschleier zu durchbrechen. Dies wäre jedoch zu bezweifeln, denn kaum jemand kümmert es, ob Gott existiert oder nicht. Hinzu kämen die häufigen Gedanken: "Wenn es ihn gibt, wo war er dann, als ich ihn am meisten brauchte?" Auf der anderen Seite ist es sehr viel bequemer, den Dualismus aufrecht zu erhalten. Der Bedarf eines Schuldigen stammt von der Wurzel der Beschuldigung und der Entlastung, Missstände und Gerechtfertigung, Unangenehmes und der Bedarf von Trost. Letzteres kann gerechtfertigt werden, denn es enthält das Element des Friedens, dem wir um jeden Preis nachlaufen sollten. Wie wir dies anstellen kann jedoch leicht unbedacht sein, wenn es um unseren Schöpfer geht. Er wurde oftmals in die Dunkelheit abgeschoben und wurde nur zur einer abstrakten Idee.

Wenn ich mich um Gott kümmern würde, dann würde ich mich auch um die Wahrheit kümmern. Aber wenn ich mich nicht wirklich um Gott kümmere, dann würde ich mich auch nicht um die Wahrheit und deren Einfluss auf mein Leben kümmern.

Die biblische Wahrheit und deren alternative Interpretationen


Wir haben alle Stellen, die Hölle (Gehenna), Hades und Sheol erwähnen, aussortiert. Wir haben hervorgehoben, dass der Hades nicht die Hölle ist und dass der Sheol nicht der Hügel von Gehinom ist (der oftmals benutzt wird, um die Hölle darzustellen). Der "See aus Feuer" im Buch der Offenbarung wir nur so genannt oder so dargestellt, als sei es die Hölle, aber das Buch der Offenbarung sagt nicht, dass es so ist. Die einzige Stelle, die "Hölle" in der King James Übersetzung benutzt, ist Offenbarung 6,8:

"Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, des Name hieß Tod (θάνατος thanatos), und die Hölle (Hades) folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden."

Es ist interessant, dass Tod direkt als Tod übersetzt wurde, der Ort des Todes hingegen wurde als Hölle (Greek ᾅδης Hades) übersetzt, was eher den Ort des Todes kennzeichnet als einen Ort fortdauernder, feuriger Qual. Das hebräische Gegenstück (Sheol) spricht von einem Ort des Todes - nicht der Qual. Ein Ort der friedlichen Ruhe, Schlaf oder Bewusstlosigkeit.

In der New American Stand Bible gibt es nur 13 Stellen, die die Hölle erwähnen: Mt 5,22/29-30; 10,28; 18,9; 25,15/23; Mk 9,45/47; Lk 12,5; Jakob 3,6; 2. Pet. 2,4. All diese Stellen sprechen von einer feurigen Hölle. (Konkordanz, griechisch, #1067).
Aus unerklärlichen Gründen ist es nur die King James Übersetzung, die Hades mit Gehenna an diesen Stellen vermischt: Mt 11,23 und 16,18; Lk 10,15 und 16,23; Apg 2,31 (Konkordanz, griechisch, #5020)
In 2. Pet. 2,4 steht für das Wort Hölle Tartaroo (undefinierter, tiefster Abyssus). Wie bereits erwähnt, wir im Buch der Offenbarung nie Gehenna erwähnt, sondern nur Hades.

Im Alten Testament kommt "Hölle" nicht vor - außer in der King James Übersetzung der Bibel. 5. Mo 32,22; 2. Sam 22,6; Hi 11,8; Ps 9,17; 16,10; 18,5; 86,13; 116,3; 139,8; Spr 5,5; 7,27;9,18; 15,24; 23,14; Jes 5,14; 14,15; 28,15/18; 57,9; He 31,16-17; 32,21/27; Am 9,2; Jon 2,2; Hab 2,5. Alle diese Stellen enthalten durchgehend das Wort SHEOL (Konkordanz, hebräisch, #7585) und nicht Hölle. Es tut mir leid, dass ich einige enttäusche, aber das ist die biblische Wahrheit.

Wenn diejenigen, die bereits verstorben sind und friedlich im Sheol ruhen - bis zum Schall der Trompete - lieber zu einer quälenden Hölle gehen wollen, dann muss ich diese auch beruhigen ... ähm, muss man ja nicht ... sie sind bereits ruhig. Klare Logik.

Der Ort zur Müllverbrennung außerhalb der Mauern von Jerusalem wurde ursprünglich Ben Hinnom genannt und wurde allegorisch für die Zerstörung von unreinen und unnützen Dingen benutzt. Das Feuer schien unaufhörlich. Man kann sich vorstellen, wie diese verführerische, beängstigende Idee benutzt wurde. Täglich wurde Müll in dieses Tal geschüttet und so entstand die Idee des unauslöschlichen Rauches und Feuers. Öffentliche Sprecher und religiöse Anführer benutzen oftmals diesen Ort als Metapher, um die Zuhörer zu beeindrucken. Es wurde benutzt, um das gewöhnliche Volk zu ängstigen, damit diese nicht anderen Göttern der umgebenden Nationen nachjagten - und diese waren zahlreich. Diese pharisäische Erfindung erwies sich als nützlich. Die Hasmonäer erwählten die Pharisäer, Vorkehrungen gegen die Angleichung zu treffen [8]. Nun kann der Leser Rückschlüsse aus dieser Schriftstelle ziehen:

"Und es sonderten sich die Nachkommen Israels von allen Kindern der Fremden ab und traten hin und bekannten ihre Sünden und die Missetaten ihrer Väter." (Neh 9,2)

Seit dem betrat der Judaismus eine Periode des Festhaltens an das, was die Pharisäer predigten, es sie das reine Judentum. Sogar Galiläer wurde nicht als reine Juden angesehen. Nach der Zeit der Hellenisation waren Bekehrungen und zahlreiche Konversationen derjenigen, die teilweise oder komplett assimiliert wurden, an der Tagesordnung. Jesus kam am Höhepunkt der jüdischen, missionarischen Aktivitäten.

"Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr Meer und Land durchziehet, um einen einzigen Judengenossen zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr ein Kind der Hölle aus ihm, zwiefältig mehr, als ihr seid!" (Mt 23,15)

Mit ihrer eigenen Art der Hölle, waren sie in der Lage, diejenigen zu ängstigen, die von der jüdischen Gemeinde abgewichen waren und versiegelten sie mit dieser beängstigenden Doktrin. Das Resultat war, dass die Bekehrten an einen rachsüchtigen und sadistischen Gott glaubten. Aber hatte Gott damit etwas zu tun? Es war eher politisch und sektiererisch und hatte nichts mit Gott zu tun, sondern viel mehr mit der nationalen und religiösen Zugehörigkeit.
Jesus kam, um uns die Liebe Gottes zu demonstrieren und nicht seine Rache. Der Beweis hierfür kann in der Bibelstelle gefunden werden:

"Der Geist Gottes, des HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu predigen, den Gebundenen Öffnung der Kerkertüren; zu predigen ein Gnadenjahr des HERRN" (STOPP)

An dieser Stelle stoppte Jesus (Jes 61,1-2 zitierend) - der nächste Vers war: "und einen Tag der Rache unsres Gottes."

Er schloss das Buch, gab es dem Aufseher zurück und setzte sich hin. Alle Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.

Allerdings hat sich nichts verändert.  Während der Christianisierung der Heiden wurde die Hölle als Waffe recht erfolgreich eingesetzt. Sucht Gott diese ehrwürdigen Gläubigen an die Hölle? Jesus sagte, dass niemand zu ihm kommen könnte, außer dass er vom Vater zuerst gezogen wird. Also bewegt es sich auf der Ebene der verlorenen Söhne, der verlorenen Schafe und der verlorenen Saat. Nur der Vater weiß, wer wer ist und so ist er es, der denjenigen zieht, der gefunden werden sollen [9]. Eine religiöse Organisation zu errichten benötigt Elemente der Einschüchterung, um alles zusammen zu halten. Aber so wie die Erkenntnis zusammen mit dem IQ wächst, so verliert die Einschüchterung ihre Kraft.

Man kann nur die Ignoranten einschüchtern, nie die Intelligenten.

Im Protestantismus tragen diejenigen, die in der Herde abgewichen sind (Rückfall), Elemente der ewigen Verdammnis in sich selbst. Einige Gemeinden predigen das - wenn du ihre Gemeinde verlässt, dann bist du verloren (im Sinne von Hölle). Diejenigen, die die Gemeinde verlassen haben, werden auch als Rückfällige bezeichnet.
Die Samen der Furcht wurden auch in mich während meiner Kindheit gesät. Was diese Samen wachsen lässt - bis hinzu monströsen Bäumen - sind oftmals Schuld, Verdammung und die Unkenntnis des barmherzigen Herzens Gottes. Die Akzeptanz der menschlichen Dogmatas anstatt der befreienden Erkenntnis über die wahre Natur Gottes versiegelt uns mit dem Schrecklichen.

Die Natur unseres himmlischen Vaters


Der Herr stellt seinen Charakter Mose vor und durch Mose den Kindern Gottes.

"Da kam der HERR herab in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief den Namen des HERRN aus. Und als der HERR vor seinem Angesicht vorüberging, rief er: Der HERR, der HERR, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue; welcher Tausenden Gnade bewahrt und Missetat, Übertretung und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft läßt, sondern heimsucht der Väter Missetat an den Kindern und Kindeskindern bis in das dritte und vierte Glied!" (2. Mo 34,5-7)

Wir haben den Charakter Gottes: bramherzig und gnädig, langsam zum Zorn und von großer Güte und Wahrheit. Aber er hasst Hass, Bosheit und Untergebenheit, so dass er dasselbe auf die richtet, die gegen ihn predigen.

Denn an einer anderen Stelle steht geschrieben:

"... gegen den Reinen erzeigst du dich rein, aber den Hinterlistigen überlistest du. Denn du rettest alles elende Volk, aber du erniedrigst die Augen aller Stolzen." (2. Sam 22,27-28)

Aber ist Gott überhaupt in die Werke der Rache involviert? Es gibt bestimmte Gesetze, die er in Bewegung setzte, um Verderben über den zu bringen, der es erzeugt. Der Heimsuchende wird befallen, der Dieb wird beraubt. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Wenn du mit Feuer spielst, dann wirst du verbrannt. Wenn du mit der Hölle spielst und andere erschreckst, dann wird vielleicht dein Verlangen gestillt?
Satan wird der Fehlersucher und Ankläger genannt. Wir mögen Fehlersucher nicht und wir verabscheuen Ankläger - insbesondere wenn sie vor Gericht all mögliche böse Dinge über uns annehmen. Bei denselben Beweisen, würde keiner den Satan mögen (die Griechen nennen ihn Teufel), aber es scheint, dass wir uns quasi absichtlich verwirrt haben. Wir haben die Dinge verdreht und aus Satan den Gegner der Gerechten gemacht, ja sogar zum Teufel wurde er erkoren und nicht zum legitimen Staatsanwalt - nirgend wo sonst, als im Gericht Gottes. Derselbe Satan, den wir in der Bibel finden kann gewendet werden, als ob Gott ein Spielzeug wäre, welches wir mit unserer Theologie ersetzen können.

Vielleicht ist das die größte Aussage, die ich soweit jemals gemacht habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Theologen wussten, dass Gott Regen auf die Gerechten und Ungerechten fallen lässt. Er ist mit dem Segnen beschäftigt. Er ist bramherzig und gnädig. Viele kannten dies aus der Schrift und haben den Vorteil wahrgenommen und das Wort Gottes mit Absicht verdreht, um einfach zu verführen und fehlzuleiten - so viele wie möglich, um das eigene religiöse Reich zu bauen.

Gott ist Liebe, sagt das Neue Testament - aber diese Sache ging verloren, bis Jesus kam und diese Wahrheit für uns wiederherstellte und den wahren Charakter Gottes hervorhebte.

"Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte." (Mt 5,44-45)

Das ist revolutionär! Er sagte nicht, macht euch Feinde, sondern liebt eure Feinde - aber warum? "... auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid." Ist unser Vater gnädig? - Ja. Ist unser Vater barmherzig? - Ja. Ist unser Vater langsam zum Zorn? - Ja. Ist sein Herz mit Güte gefüllt? - Ja. Was ist dann also dieser Unsinn mit "Satan hassen"? - Außer, wir wurden natürlich in die  Irre geführt und düpiert und glauben an etwas anderes.

"Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso?" (Mt 5,46-47)

"Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!" (Mt 5,48)

Wie ist unser himmlischer Vater vollkommen, auf welche Art? Die Antwort ist klar: er hat keine Feinde und auch keine Feindes-Mentalität. Punkt.

Offensichtlich sind wir in der Lage etwas von uns aus hervor zu bringen. Das Selbst ist von der Erde, daher kommt die Selbstidentität aus der Materie. Ist es dann möglich, dass die Materie uns in der Art und Weise befähigt, Entscheidungen zu treffen und aufgrund dieser Entscheidung zu handeln, so lange wir am Leben sind? Denke darüber nach.
Wenn Gott sich mit uns beschäftigen möchte, etwas Altes in etwas neues verändern, dann erniedrigt er sich auf unsere Ebene. Wie ein netter Professor spricht er zu uns in nicht akademischen, einfachen Sätzen. Ein Universitätsprofessor ist oftmals nicht in der Lage auf das Niveau eines Grundschülers zu kommen und Kinder zu lehren. Warum? Wegen des Stolzes dieses Lebens. Man hat nicht einen hohen Grad an Bildung erreicht, um diesen einen Kompromiss einzugehen und in der ersten Klasse lehren. Unser Gott indes hat dieses Problem nicht. Er kommt auf unser Niveau herunter - aber möchten wir höher steigen? Viele möchten nicht aufsteigen. Diese Ansicht kommt oftmals aus der Religiosität, die rückständig ist. Gott möchte uns lehren, aber diese Lehre bringt immer etwas Neues. Sollten wir da nicht interessiert sein oder eher den Lehrer als "falsch" abstempeln?

Meine Überlegung: Wenn wir neugierig ob der Existenz von Außerirdischen und UFOs sind, gehen wir logischerweise davon aus, weil es da so viele Augenzeugenberichte gibt, dass die Außerirdischen jetzt in der Lage sein sollten, mit uns zu kommunizieren. Warum schweigen sie? Stellen wir uns vor, dass jemand endlich ein Signal von einem Außerirdischem von da  draußen im Weltall bekommt, aber nur er kann das Signal durch seine eigene Erfindung empfangen, die noch nicht für andere zugänglich ist. Würdest du dieser Person glauben? Ich würde es tun. Ich hätte keinen Grund, dies nicht zu tun. Aber das bedeutet nicht, dass ich versuchen muss, mit Außerirdischen zu sprechen. Ist das so? Ich glaube seine Geschichte und die Fakten, die er mir präsentiert. Wenn ich ihm nicht glaubte, dann würde ich weder zuhören noch seine Fakten untersuchen, die er mit mitteilte. Ich benutze das kleine Glauben, wie das Lesen einer Zeitung und glaube daran, was geschrieben steht. Das ist alles. Dieses Glauben verändert nicht mein Leben. Lass den Menschen mit seinen Erfindungen und lies mir die empfangenen Nachrichten vor. In kürzester Zeit werde ich etwas Ungewöhnliches, Unlogisches oder Unintelligentes entdecken. Schlussendlich gehen wir davon aus, dass diese Aliens intelligente Wesen sind. Wir können fast alles was es gibt, logisch knacken - vorausgesetzt, man hat die Gabe der göttlichen Logik.

"Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein." (Gehenna des Feuers)(Mt 5,21-22)

Nicht nett sein, nicht rücksichtsvoll und nicht fürsorglich für andere ist nicht der Charakter eines Friedensstifter, nicht wahr? Offenbar sprach Jesus diese Worte zu einem gemischten Publikum. Unter ihnen waren Lehrer des Gesetzes, Schriftgelehrten und Pharisäer. Die Worte Jesu hätten vielleicht  ihre eigenen Lehren unterstützt, wie z. B. das akribische Halten des Gesetztes oder ihre Doktrin der Hölle - die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig entwickelt wurde, sondern nur allegorisch.

"Wenn dir aber dein rechtes Auge ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es von dir. Denn es ist besser für dich, daß eins deiner Glieder verloren gehe, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde. Und wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue sie ab und wirf sie von dir. Denn es ist besser für dich, daß eins deiner Glieder verloren gehe, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen werde." (der Hügel von Ben Hinnom; Gehenna) (Mt 5,29-30)

Sicherlich würde dies die Existenz der Hölle auf der anderen Seite bestätigen. Das kann verwirrend sein. Bevor man jedoch schlussfolgert, was Jesus wirklich meinte, muss man zunächst den Verstand Christi studieren. Wir beginnen im Alten Testament an, wo wir über das Verbrennen und Verwüsten lesen (hebräisch: Ba´ar).

"Und als er die Keniter sah, hob er an seinen Spruch und sprach: Deine Wohnung ist fest, und du hast dein Nest in einen Felsen gelegt; aber du wirst, o Kain, verwüstet werden! (בער Ba’ar, Zündung und Verbrennung) Wie lange geht es noch, bis dich Assur gefangen nimmt?" (4. Mo 24,21-22)

Bildlich gesprochen werden im Neuen Testament Keniter Unkraut genannt, denn ihre Früchte sind Dornen, Disteln und Unkraut. Diese nehmen den Raum ein und ersticken die kultivierten Pflanzen. So wie wir unseren Garten von dem Unkraut befreien, damit alles von uns Gepflanzte besser wachsen kann, so ähnlich ist es mit der Welt, in der wir leben. Das eindeutige Ende der Keniter ist das Feuer. Jesus kannte diese Tatsache und sagte:

"Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende der Weltzeit. Des Menschen Sohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche sammeln alle Ärgernisse und die da Unrecht tun und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein. " (Mt 13,40-42)

Allerdings sagte Jesus früher:

"Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen." (Mt 7,15-18)

Ein böser Baum kann keine guten Früchte hervorbringen - er ist dazu nicht fähig. Der Prophet Jeremia sagte (13,23): "Kann wohl ein Mohr seine Haut verwandeln, oder ein Leopard seine Flecken?" Einige Menschen haben eine Mission, aber nur hier auf der Erde. Sie bringen nur die Substanz hervor, die sie lieben und nie genug davon bekommen. Monumente und Wolkenkratzer sind eindeutig beindruckend und die treibende Kraft dahinter ist exakt das - zu beeindrucken. Es ist absolut nichts Falsches an dieser Ambition und dem Antrieb zu vollbringen und zu erstaunen. Es wird verkehrt, wenn man deswegen tötet und es vertuscht. Das ist krank. Nur das Unkraut hat diese Krankheit. Der pompöse Stolz scheint kein Ende zu haben. Dieser Antrieb, andere zu beeindrucken geht oftmals über Leichen. Stehlen, Lügen, Betrügen und Töten im Namen der Gier ist bis ins Mark böse.

"Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen."(Mt 7,19-20)

Wir gehen wieder zurück zu Jesus, der diese tiefgründige Wahrheit erneut hervorhebte.

"Entweder pflanzet einen guten Baum, so wird die Frucht gut, oder pflanzet einen schlechten Baum, so wird die Frucht schlecht! Denn an der Frucht erkennt man den Baum. Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze des Herzens Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatze Böses hervor."(Mt 12,33-35)

Das Unkraut wird mit Feuer verbrannt (Mt 13,30) und in Johannes 8,44 war der erste Mörder und Lügner Kain - der der Teufel genannt wird. Johannes hob das besonders hervor.

"Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen; nicht wie Kain, der von dem Argen [10] war und seinen Bruder erschlug! Und warum erschlug er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht." (1. Joh 3,11-12)

Es ist nicht schwer den logischen Fortgang herauszufinden, wenn man denn willig wäre, die Gefühle der Vergeltung und das Bedürfnis die Menschen zu erschrecken, um ihrer Psyche eine Delle zu verpassen, los zu lassen. Eventuell werden sie dann auch zuhören. Wir haben den Ursprung des Unkrauts gezeigt, welches die Keniter sind [11]. Wir haben ihre Früchte und Ihren Schatz gezeigt, auf die ihre Herzen ausgerichtet sind. "Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein." (Mt 6,21) Wir haben auch ihr Ende gezeigt, welches die Zerstörung durch Feuer ist. Das einzige Problem, welches wir haben ist das Weinen und das Zähneknirschen. Eine Frage zwingt sich auf: ist es dauerhaft oder ewig? Vielleicht geht es weiter, so lange das Feuer brennt und es hört auf, wenn das Feuer alle Elemente verbrannt hat? Die Schrift bringt in dieser Sache keine Klarheit.

Gemäß Jesus, der sagte "Liebe deine Feinde" würde ich niemanden Weinen (griechisch: klagen, jammern) und Zähneknirschen wünschen. Aber dieses Weinen spricht von Bedauern (gr. Konkordanz: #2805 κλαυθμός klauthmos) und wird nur in Verbindung mit Ausdrücken wie Dunkelheit, Weinen und Zähneknirschen benutzt. Es war ein recht populärer Ausdruck.
Der andere Ausdruck für Weinen ist (gr. Konkordanz: #2799 κλαίω klaiō) und wird durchgehend mit Trauer, Sympathie, Liebe und der Emotion des Verlustes in Verbindung gebracht. Maria weinte wegen des Todes ihres Bruders Lazarus und genauso bei Jesus. Eine andere Maria vergoss Tränen über die Füße Jesu, als sie sie mit ihren Haaren trocknete. Witwen weinten über den Tod des Kindes Tabita (Apg 9,19) oder aus Mitleid wie in Philipper 3,18, usw.
Diese griechischen Worte (1. klauthmos & 2. klaio) gehören an verschiedenen Orten zum Kontext. Sie können nicht losgelöst benutzt werden.

1.     Klagen und Jammern deutet auf Reue und verpasste Gelegenheiten. Etwas sollte früher getan werden, es wurde aber nicht - dies kann Reue und Jammern hervorrufen.
2. Weinen, mitfühlend bewegt sein aus Mitleid oder Liebe.

Das Zähneknirschen deutet einen starken Hass an. Eine kalte Brise kann klappernde Zähne hervorrufen. Das Knirschen mit den Zähnen kommt vom Stress und psychischer Anspannung, die nachts offenbar wird. Zahnärzte empfehlen, einen Mundschutz zu tragen, ähnlich einem Mundstück verwendet von Boxern.
Die Unfähigkeit den Stolz des Lebens abzulegen und Buße tun, deutet auf ein Verharren in Hass und Vergeltung.

"Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen!"(Mt 5,9)

Das Gegenteil von Frieden ist Unrast. Das Gegenteil von Ruhe ist Krach und das Gegenteil von Krankheit ist Gesundheit. Warum benutze ich diese Gegensätze? Gegensätze helfen uns die nahöstliche Mentalität besser zu verstehen, in der die Bibel geschrieben wurde.

"Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte."(Mt 5,43-45)

"Ich aber sage euch ..." Jesus benutze Metaphern, Gleichnisse und viele Sinnbilder, um mit seinen Zuhörern zu kommunizieren. Wenn er aber mit den Schriftgelehrten und den in der Schrift versierten (Tanah) Menschen sprach, sprach er in Details. Auf der anderen Seite haben wir keine Zähne zum knirschen und Tränen zum Weinen. Wir sollen wie Engel, Geister und Winde sein [12].

Zum Schluss möchte ich die ansprechen, die der Religion der Hölle wegen anhängen. Wegen der Hölle wollen sie so dringend in den Himmel kommen, auf dass die Religion ihre einzige Hoffnung ist.

Mein Freund, gerettet zu sein ist eine sichere Sache - du musst nicht an Gott aus Furcht an die Hölle glauben - denn er sucht nicht die Furchtsamen. Seine vollkommen Liebe vertreibt alle Furcht. Vor der Hölle ängstlich sein und zitternd den Christus annehmen, dazu einige religiöse Ausdrücke blubbern, wird die Angst vor der Hölle niemals wegnehmen. Entweder weißt du, wer du bist oder nicht. Entweder bist du der verlorene Same, der verlorene Sohn oder Tochter - nun gefunden - oder du bist das Unkraut welches verbrannt wird und nicht mehr sein wird. Kein Leiden. Keine Qual. Nichtexistenz.

Johannes der Täufer sprach von der Spreu, die verbrannt wird. Jesus sprach von dem Unkraut, welches verbrannt wird und nicht mehr sein wird. Ausgehend von diesen Aussagen, wurde die Theologie der Hölle erschaffen. Findet Gott daran Gefallen, jemanden auf der anderen Seite zu quälen? Es kommt auf eine Wahl an. Ich widerhole. Wahl! Wenn du es erwählst, Angst vor der Hölle zu haben, welche in deinem Verstand die einzige Sache ist, die dich vor der Sünde abhält oder vor dem Tun böser Dinge, dann bist du ein armseliger Fall. Mit der Zeit wirst du dahinvegetieren. Durch das Verbleiben auf der theologischen Achterbahn lässt du deinen Kopf kreisen. Entweder lernst du Gottes wahre Natur und seine liebende Einstellung, seinen barmherzigen Charakter - die Wahrheit - oder du setzt die Wanderschaft im Irrgarten der menschlichen Ideen fort.

Dein Schöpfer möchte dich zurück!


Besorg dir das Booklet noch heute[1]. Finde die Intelligenz in der absoluten Wahrheit über die Hölle. Werde befreit. Finde die wahre Liebe. Bedenke, das ewige Feuer enthält nicht das Element der Zeit. Wenn du die Ewigkeit in den zeitlichen Bereich einbringst, dann ist es nur ein Punkt, ein Gedanke oder eine Idee. Zeit hat nichts mit der Ewigkeit zu tun. Ewige Qual würde Jesus´ Aussagen über die Liebe der Feinde oder Segnung  derer, die uns verfolgen, ungültig machen.

Vollkommen sein, wie der Himmlische Vater es ist (es regnen lassen über die Gerechten und die Ungerechten), ein Friedensstifter sein - das ist es, wonach er sucht. Weinen hat etwas mit Bereuen zu tun. Mit den Zähnen knirschen spricht von Hass. Gott ist die VOLLKOMMENE LIEBE, die alle Furcht austreibt.

Quellen


[1]
http://spiritlessons.com/documents/Jennifer_Perez/Hell_is_Real_I_Went_There_Jennifer_Perez.htm
[2]
http://www.cracked.com/blog/8-real-photographs-that-prove-Hell-exists-earth/
[3]
http://bibleanswerstodayblog.com/is-Hell-real/
[4]
Maurice Rawlings, Beyond Death's Door, (Thomas Nelson Inc., 1979) p. 3
[5]
http://en.wikisource.org/wiki/Yasser_Arafat%27s_1974_UN_General_Assembly_speech (Zeile 82)
[6]
http://en.wikipedia.org/wiki/Zoroastrianism
[7]
http://en.wikipedia.org/wiki/Manichaeism & http://en.wikipedia.org/wiki/Gnosticism
[8]
Die hasmonäische Dynastie: Die Dynastie wurde unter der Führung von Simon Maccabäus aufgerichtet - zwei Jahre nach dem sein Bruder Judas der Makkabäer ("Hammer") die seleukidische Armee während des Makkabäer Aufstandes besiegte.
http://en.wikipedia.org/wiki/Hasmonean_dynasty & http://en.wikipedia.org/wiki/Pharisees
[9]
[Joh 6:44 & 65] "Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage." "Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von meinem Vater gegeben!"
[10]

Der griechische Text benutzt oftmals Sätze wie "vom Guten oder vom Bösen sein.", die die englische Sprache nicht benutzt. Aufgrund der vorherrschenden Theologie und um der Klarheit willen, wurde oftmals das Wort "one" (dt. "einer" oder besser: "von dem Bösen") kursiv hinzugefügt. Gleichzeitig wurde aber "vom Bösen" vorgeschlagen, anstatt jemanden als böse darzustellen, wie es im Falle von Kain war.
[11]
Gemäß Gen 15,19, sind die Keniter di Wurzel der neun Nationen, die Kanaan bewohnen
[12]
Lies: Mt 22:30; Mk 12:25 und Lk 20:36.

  

---
Übersetzt aus dem Englischen

Link für das Original-Dokument:

Bibelübersetzung: Schlachter 1951, http://www.bibel-online.net/


[1] http://newwinepublishing.com/shop.html
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